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Springer Medizin: Typ-I-Diabetes bei Kindern – Früher erkennen, besser behandeln

Typ-I-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im »Springer Medizin«-Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern.
Junge sitzt auf der Couch und misst mit einem Pen seinen Blutzuckerspiegel

Mit Prof. Dr. Olga Kordonouri, Pädiaterin und Diabetologin

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Typ-I-Diabetes steigt seit Jahren. Die Erkrankung ist zwar gut behandelbar, kann aber gefährliche Folgen haben. Besonders gefürchtet ist die diabetische Ketoazidose, eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung. Im »Springer Medizin«-Podcast spricht Prof. Dr. Olga Kordonouri, Diabetologin und Pädiaterin, darüber, wie sich das Risiko solcher Notfälle verringern lässt.

Dazu gibt es spezielle Screeningprogramme. Mithilfe von Bluttests lassen sich Autoantikörper, die auf einen späteren Typ-I-Diabetes hinweisen, bereits früh nachweisen. Darin sieht Kordonouri eine wichtige Chance für betroffene Kinder und ihre Familien.

Zwar lässt sich die Erkrankung derzeit nicht verhindern, doch die frühe Diagnose verschafft Familien wertvolle Zeit zur Vorbereitung. Zudem eröffnen neue immunmodulatorische Therapien die Möglichkeit, den Ausbruch eines manifesten Typ-I-Diabetes hinauszuzögern. »Es ist eine Nachricht, die wir gut begleiten können«, sagt Kordonouri.

Prof. Dr. Olga Kordonouri, hat sich in den Fachgebieten Pädiatrie und Diabetologie spezialisiert. Sie ist Chefärztin der Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeinen Pädiatrie sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin am Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult in Hannover.

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