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Springer Medizin: Wenn Kinder nicht trocken werden – wann und wie handeln?

Viele Kinder werden in den ersten Lebensjahren von selbst trocken – doch was, wenn nicht? In dieser Folge des »Springer Medizin«-Podcasts erklärt Urologin Prof. Daniela Schultz-Lampel, wann eine Untersuchung sinnvoll ist, welche Ursachen hinter kindlicher Harninkontinenz stecken und wie Therapien helfen können. Die Expertin erzählt von kreativer Diagnostik, neuen Behandlungsansätzen und gibt praxisnahe Tipps.
Zwei Kleinkinder spielen auf einem bunten Teppich in einem Raum mit Regalen im Hintergrund. Eines der Kinder stapelt bunte Ringe auf einem Holzstab, während das andere Kind daneben sitzt und einen Stapel bunter Scheiben betrachtet. Ein Spielzeug-LKW steht neben ihnen. Die Szene vermittelt eine spielerische und lernfördernde Umgebung.

Mit Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Urologin

Menschen sind von Geburt an inkontinent, doch in den ersten Lebensjahren entwickeln sie durch die körperliche Reifung die Kontinenz. Bleibt diese Entwicklung aus und ein Kind wird nicht trocken, muss man handeln. Ab wann eine ärztliche Untersuchung sinnvoll ist und welche Ursachen das Einnässen tagsüber und nachts haben kann, erklärt Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel im Podcast.

Bevor die Inkontinenz behandelt werden kann, ist eine gründliche Diagnostik nötig. Im Podcast beschreibt die Urologin, welche Informationen sie in der Basisdiagnostik erfragt und wie sie mit kreativen Tricks das medizinische Thema den jungen Patienten und Patientinnen näherbringt.

Sobald die Diagnose steht und die Ursache des Harnverlusts klar ist, beginnt die Therapie. Obwohl die Urotherapie die erste Behandlungsform ist, betont Prof. Schultz-Lampel, dass in manchen Fällen Medikamente unverzichtbar sind. Als Beispiel nennt sie ein achtjähriges Kind, das statt einer Blasenkapazität von 250 Millilitern nur eine von 80 Millilitern hat und sich deshalb mehrfach am Tag einnässt. »Da macht alles andere gar keinen Sinn, da muss man mit einem Medikament anfangen. Das wird sonst alles frustrierend sein«, sagt Schultz-Lampel.

Welche therapeutischen Möglichkeiten es bei kindlicher Harninkontinenz und Enuresis gibt, ob Änderungen in der Leitlinie zu erwarten und welche neuen Behandlungsansätze im Kommen sind, bespricht Prof. Schultz-Lampel im Interview.

Literaturhinweise

Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.

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