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Grams' Sprechstunde: Es fehlt an Personal

Der Pflegenotstand in Deutschland ist schon längst da – und wird in den nächsten Jahren nur noch schlimmer. Was kann man dagegen tun?
Krankenschwester hilft Seniorin

Mehr als elf Wochen hat das Personal an sechs Uniklinken in Nordrhein-Westfalen gestreikt. Mittlerweile ist der Streik beendet, die Forderungen aber bleiben: Das Klinikpersonal, insbesondere die Pflegekräfte, müssen entlastet werden. An den sechs Unikliniken hat man sich nun geeinigt, am 1. Januar 2023 sollen die Vereinbarungen umgesetzt werden. Der Pflegenotstand ist damit allerdings noch lange nicht gelöst.

500 000 Stellen unbesetzt

Bis 2035 rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Personallücke von 500 000 Stellen. Das heißt nichts anderes, als dass die Pflege massiv unterbesetzt sein wird – und das in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Nicht zum ersten Mal, aber besonders deutlich hat die Coronapandemie gezeigt, was das eigentlich bedeuten würde: Operationen müssen verschoben werden, viel zu wenig Pflegekräfte müssen sich um zu viele Patienten und Patientinnen kümmern, sie machen Überstunden, ihnen gehen die Kräfte aus.

Um den Kollaps der Pflege in den nächsten Jahren zu verhindern, muss noch einiges passieren. Es braucht mehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen und in der Konsequenz mehr Pflegepersonal. Aber wie kommen wir dort hin? Was können wir aus den letzten zwei Corona-Jahren lernen? Und wofür haben die Beschäftigten in NRW eigentlich elf Wochen lang gestreikt, letzten Endes erfolgreich? Darüber spricht Ärztin Natalie Grams-Nobmann mit Albert Nowak von der Initiative »Pflege-Notruf-NRW«.

Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/grams-sprechstunde-pflegenotstand

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