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Algol

Treitz-Rätsel

Wie ändert sich die Helligkeit eines Doppelsterns, wenn man seine Komponenten, die sich gegenseitig teilweise für uns verdecken, nicht optisch trennen kann?

Nehmen Sie an, dass Sie fast genau von der Seite auf zwei verschieden helle Sterne sehen, die auf Kreisen um ihren gemeinsamen Schwerpunkt laufen und sich dabei teilweise verdecken.

Innerhalb einer Periode gibt es bei dem besonders einfachen Typ, der nach Algol im Sternbild Lyra benannt ist, Zeiten mit maximaler Helligkeit, wenn es für uns keine Verdeckung gibt, sowie eine ganze oder teilweise Verdeckung des einen durch den anderen und umgekehrt, was zu zwei meistens verschieden tiefen Minima führt. Der Film zeigt das schematisch (also nicht auf Algol selbst abgestimmt).

© mit frdl. Gen. von Norbert Treitz

Weitere Feinheiten können hinzukommen: Der dunklere Stern kann in merklichem Ausmaß Licht vom helleren reflektieren, wenn er von uns aus gesehen hinter diesem ist. So etwas tut auch der Vollond vor und nach einer Mondfinsternis.

Auch müssen die Durchmesser der beiden Sterne keineswegs viel kleiner als ihr Abstand sein.

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