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Hemmes mathematische Rätsel: Die fehlende Zahl

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Nobuyuki Yoshigahara war Japans bedeutendster Puzzle- und Rätselerfinder. Er wurde 1936 geboren und arbeitete zunächst als Chemiker und später, nach einem Laborunfall, als Mathematiklehrer. Er verfasste mehr als 70 Bücher über Denksportaufgaben und schrieb zahlreiche Rätselkolumnen, zeitweilig waren es 17 pro Monat. Er ist der Erfinder zahlloser mechanischer Puzzles, von denen viele auch von Spielzeugherstellern produziert und vertrieben werden. Nobuyuki Yoshigahara war einer der Begründer der »International Puzzle Party«, bei der sich einmal jährlich die Puzzleexperten der Welt treffen. Yoshigahara starb am 19. Juni 2004. Aus seinem 2002 erschienenen Buch »Chocho Nanmon Suri Pazuru« stammt das folgende kleine Problem, das er selbst als sein Meisterstück bezeichnet.

Die Zahlen in den rosa Kreisen gehen nach einer bestimmten Regel aus den zwei Zahlen in den jeweils direkt darüberliegenden beiden Kreisen hervor. Wie könnte die Zahl in dem Kreis mit dem Fragezeichen lauten?

Mancher glaubt, schnell erkannt zu haben, dass in jeden rosa Kreis die Differenz der beiden darüberliegenden Zahlen steht und darum das Fragezeichen den Wert 15 haben muss. Bestätigt wird diese Vermutung dann auch durch die 13 im nächsten rosa Kreis. Leider stimmt sie bei letzten rosa Kreis nicht mehr, denn statt einer 8 steht dort eine 7. Die Vermutung ist also falsch. Tatsächlich sind die Zahlen in den rosa Kreisen die Summen der Quersummen der zwei jeweils darüberstehenden Zahlen. Folglich hat das Fragezeichen den Wert 2 + 1 + 3 + 6 = 12.

Die fehlende Zahl

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