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Hemmes mathematische Rätsel: Wie groß ist der Tangens des grünen Winkels?

Eine geometrische Skizze zeigt zwei gelbe, rechtwinklige Formen, die aneinandergrenzen und ein L-förmiges Muster bilden. Von der oberen linken Ecke der oberen Form verlaufen zwei blaue Linien diagonal nach unten rechts, die einen grünen Winkel einschließen. Die Linien und der Winkel heben geometrische Beziehungen hervor.

Der 1972 geborene Schweizer Mathematiker Diego Rattaggi arbeitet als Mathematiklehrer an einem Gymnasium in Zürich. In seinem Buch »Areas and Angles« beschreibt er folgende Aufgabe:

Drei gleiche Rechtecke liegen so, wie es das Bild zeigt, nebeneinander. Wie groß ist der Tangens des grün markierten Winkels?

Die Aufgabe schreit förmlich nach der Anwendung von Trigonometrie, und die meisten Menschen, denen ich sie stellte, benutzten zur Lösung ein Additionstheorem für den Tangens. Sie schossen aber mit Kanonen auf Spatzen, denn die Aufgabe lässt sich auch sehr leicht ohne Trigonometrie, abgesehen von der Definition des Tangens, lösen. Dazu wird die Figur um zwei gleiche Quadrate und ihre Diagonalen ergänzt. Der grün markierte Winkel α ist ein Innenwinkel des rechtwinkligen Dreiecks ABC. Seine Gegenkathete BC besteht aus einer Halbdiagonalen und seine Ankathete aus drei Halbdiagonalen. Folglich gilt tan α = 1/3.

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