Hemmes mathematische Rätsel: Würfelnetze

Henry Ernest Dudeney war wohl der bedeutendste Rätselerfinder, der jemals lebte. Es gibt heute kaum ein Denksportaufgabenbuch, das nicht Dutzende seiner Probleme enthält. Er wurde am 1857 in Mayfield in England als Sohn eines Dorfschullehrers geboren, besuchte niemals eine Universität und erwarb seine sehr guten Mathematikkenntnisse ausschließlich autodidaktisch. Dudeney starb am 24. April 1930. 1915 veröffentlichte er im »Strand Magazine« folgendes Problem:
Zeichnet man das kreuzförmige Muster aus sechs zusammenhängenden Quadraten auf Karton, schneidet es aus und knickt es entlang der Linien, so lässt sich ein Würfel bilden. Ein solches Schnittmuster für einen Würfel, das aus sechs zusammenhängenden Quadraten besteht, nennt man ein Würfelnetz. Ein Würfelnetz muss nicht unbedingt kreuzförmig sein. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer möglicher Formen. Wie viele sind es insgesamt? Dabei sollen spiegelbildliche Formen oder Netze, die sich nur durch Drehungen oder durch ihre Größe voneinander unterscheiden, als gleich angesehen werden.
Insgesamt gibt es elf verschiedene Würfelnetze. Durch systematische Suche sind sie schnell gefunden.
Hat Ihnen dieses Rätsel gefallen? Dann rätseln Sie doch einfach direkt weiter:
- Welche sechsstelligen Zahlen sind gesucht?
- Wie groß ist die Fläche des Trapezes?
- Wie können die Zahlen noch verteilt werden?
- Warum stimmt diese Aussage?
- Wie lang ist die Sehne des Kreises?
- Welche Zahl fehlt?
- Wie kann das Rätsel gelöst werden?
- Wie viele dieser Zahlen gibt es?
- Wie viel deckt das Quadrat ab?
- Wie muss das Streichholz umgelegt werden?
- Welche Uhrzeit ist gesucht?
- Wie viel Prozent decken die Preise ab?
Eine Übersicht über alle Matherätsel finden Sie unter https://www.spektrum.de/raetsel/. Viel Spaß beim Weiterknobeln!
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