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Buchkritik zu »Delfine«

Wer mag sie nicht, die immer freundlichen, intelligenten Meisterschwimmer der Meere? Seit der Antike faszinieren Delfine den Menschen; da geht es Kathleen Dudzinski nicht anders. Die – sachfremd, aber dekorativ – zur Hauptfigur des Buches gemachte Meeresbiologin versucht ihnen mit Kamera und Mikrofon das Geheimnis ihrer Kommunikation zu entlocken.Verglichen mit den prachtvollen Bildern von Delfinen ist der Textbeitrag des Tauchers und Bestsellerautors Tim Cahill wissenschaftlich enttäuschend schwach. Der Traum vom Tanz des Menschen mit den Säugetieren zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und langweilt alle, die diesen Traum nicht teilen. Immerhin erfährt man, dass es nahezu 45 Delfin- und Tümmlerarten auf der Welt gibt und sie nicht nur in den Tiefen des Ozeans, sondern auch im Amazonas, im Ganges und im Jangtse zu Hause sind. Aber über Auskünfte dieser Qualität geht der Text nicht wesentlich hinaus. Vielleicht lohnt es doch eher, den Panorama-("Imax")-Film anzusehen, bei dessen Produktion das Buch mit abgefallen ist.

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  • Quellen
Spektrum der Wissenschaft 12/00

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