Buchkritik zu »Taschenlehrbuch "Histologie"«
War schon die erste Auflage des Taschenlehrbuchs "Histologie" von Renate Lüllmann-Rauch sehr gelungen, so ist dies die zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage umso mehr. Im Volumen ist sie um etwa ein Sechstel erweitert, was im Wesentlichen den Abbildungen zu Gute kam. Dieses Buch ist eine echte Alternative, aus "heimischer Produktion", zu den anderweitig geschätzten Lehrbüchern der Histologie (zumeist Übersetzungen).
Welch ein Unterschied zwischen einem Histologie-Lehrbuch aus demselben Verlag, wenn man das vorliegende mit jenem vergleicht, welches in meiner Studentenzeit zur Verfügung stand. Hier trifft man nun auf eine Fülle von einander gegenüberstehenden Mikrographien und Schemata, Einbindung funktioneller Aspekte in den histologischen Kontext und Erklärungen, die verstanden werden können, ohne immer weitere Quellen zu konsultieren. Auch ist die Gliederung in drei Unterabschnitte sehr sinnvoll: Zellenlehre, allgemeine Histologie und mikroskopische Anatomie. Für Mediziner ist sicherlich ein Plus die Einbindung klinischer Aspekte, und den Biologen kann’s nicht schaden, Histologie an einem prominenten Säugetier zu lernen und so über den Tellerrand hinauszuschauen.
Natürlich hat der Verlag auch gute Arbeit geleistet mit den vielfarbigen Bildern, die erfreulicherweise mehr und mehr auch in deutsche Lehrbücher zu erschwinglichen Preisen vordringen. Ich freue mich jedenfalls, dieses schöne und informative Stück unter meinen Büchern zu haben, zum Nachschlagen und Vertiefen. Den Studenten kann ich es nur empfehlen.
Welch ein Unterschied zwischen einem Histologie-Lehrbuch aus demselben Verlag, wenn man das vorliegende mit jenem vergleicht, welches in meiner Studentenzeit zur Verfügung stand. Hier trifft man nun auf eine Fülle von einander gegenüberstehenden Mikrographien und Schemata, Einbindung funktioneller Aspekte in den histologischen Kontext und Erklärungen, die verstanden werden können, ohne immer weitere Quellen zu konsultieren. Auch ist die Gliederung in drei Unterabschnitte sehr sinnvoll: Zellenlehre, allgemeine Histologie und mikroskopische Anatomie. Für Mediziner ist sicherlich ein Plus die Einbindung klinischer Aspekte, und den Biologen kann’s nicht schaden, Histologie an einem prominenten Säugetier zu lernen und so über den Tellerrand hinauszuschauen.
Natürlich hat der Verlag auch gute Arbeit geleistet mit den vielfarbigen Bildern, die erfreulicherweise mehr und mehr auch in deutsche Lehrbücher zu erschwinglichen Preisen vordringen. Ich freue mich jedenfalls, dieses schöne und informative Stück unter meinen Büchern zu haben, zum Nachschlagen und Vertiefen. Den Studenten kann ich es nur empfehlen.
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