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Buchkritik zu »Zauber der Mineralien und Gesteine«

Dirk Wiersma, Geologe und Fotograf aus Utrecht (Niederlande), hat keinen besonderen Wert auf wissenschaftliche Systematik gelegt. Seine Bilder sind in loser Folge vom Großen zum Kleinen angeordnet. Aber was für Bilder!

Hauchzarte Schichten von tiefrotem Hämatit fassen eine geheimnisvolle schwarze Quarzkristallhöhle ein. Es wirkt wie aus einer fremden Welt, aber es stammt von der französischen Mittelmeerküste: Erst die Poliertechnik und die Vergrößerung lassen das Mineral nach Sciencefiction aussehen. Als ein Ammonit versteinerte, füllten kleiner und kleiner werdende Kristalle die durch Verwesung frei gewordenen Hohlräume. Im Dünnschliff zeigt sich ein farbenfrohes Fraktal.

Und erst durch Nachschlagen entdeckt man, dass die seitenfüllend abgebildete, surreale Landschaft "Torres d'espumoso" in Wirklichkeit nur zweieinhalb Zentimeter groß ist. Ein wundervolles Buch, an dem die Fantasie nicht müde wird.

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  • Quellen
Spektrum der Wissenschaft 6/2005

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