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Wissenschaftliche Geschichten zur Guten Nacht

"Ein leckeres Fröschlein", so bezeichnet der Namensgeber des Buches "Klappi Weißstorch" sein alltägliches Mahl. Die Autorin (und Verlegerin) Vera Trachmann hält sich das ganze Buch hindurch an diesen kindlichen Stil. Schon mit den ersten Zeilen wird klar: Dieses Buch richtet sich an die ganz Jungen oder deren Eltern – es ist nichts für den, der nicht vorhat, es seinem Nachwuchs vorzulesen. Mit "Kobold Mausohr " von Irmgard Meissl verhält es sich ebenso.

Beide Bücher haben vieles gemeinsam: Nach dem erprobten Vorbild "Summs und die Honigbienen / Buzz and the Honeybees" (Spektrum der Wissenschaft 5/2009, S. 104) berichtet ein Tier – hier Storch, da Fledermaus – aus seinem Leben und geht dabei unter anderem auf aktuelle, durch den Menschen verursachte Probleme wie die zunehmende Umweltverschmutzung ein. Eingestreute Kästen bieten zusätzliche Informationen über die jeweilige Tierart. Hier steigt der Anspruch gelegentlich merklich über das Kinderniveau hinaus, in "Klappi Weißstorch" ausgeprägter als in "Kobold Mausohr".

Diese Kästen tragen sämtlich den Titel "Was Schlauberger wissen" – oder "What Smartypants Know". Denn der deutschen Sprachausgabe folgt parallel die englische Übersetzung. Farblich hervorgehobene Einschübe und Überschriften erleichtern das Zurechtfinden in beiden Textvarianten. Natürlich kann man aus einem Schlauberger- Buch allein kein Englisch lernen, aber spielerisch mühelos und nebenbei seinen Wortschatz erweitern. Ich hätte das toll gefunden.

"Klappi Weißstorch" und "Kobold Mausohr " eignen sich bestens für die täglichen Lesestunden mit Mama oder Papa. Denn die werden ihren Kindern viele Begriffe noch erklären müssen, wenn die noch nicht zwölf Jahre alt sind. Und die älteren finden die Kindersprache wahrscheinlich nicht mehr so cool.

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  • Quellen
Spektrum der Wissenschaft 11/2010

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