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Wissen Sie eigentlich, was Sie nicht wissen?

Das erste Buch, nach dessen Lektüre Sie garantiert weniger wissen als zuvor, so lautet das Versprechen der Autoren – und natürlich halten sie es nicht: Nach dem Lesen weiß man immerhin, dass man nicht weiß. Und das ist ja laut Sokrates der Gipfel der Erkenntnis. Wer also glaubt, Bescheid zu wissen, was etwa über die menschliche Körpergröße oder die Kurzsichtigkeit entscheidet und wie Halluzinogene oder eine Vollnarkose wirken, der kann sich von den Autoren in seinen Grundfesten erschüttern lassen.

Thematisch schlägt das Buch einen weiten Bogen vom gemeinen Schnupfen bis zur weiblichen Ejakulation. Allzu sehr in die Tiefe geht es dabei nicht, doch eine vergnügliche Lektüre für Laien liefern die Autoren allemal. Bei ihrer Inventur der ungeklärten Phänomene präsentieren sie auch eine Reihe skurriler Befunde: zum Beispiel, wie die Nase faule Eier von einer pikanten Knoblauchsoße unterscheidet und dass das für Menschen unangenehmste Geräusch das Kratzen eines Gartenwerkzeugs auf einer Schiefertafel ist.

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  • Quellen
Gehirn & Geist 10/2007

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