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Naturstoffe in der chemischen Industrie

Mit wachem Sinn bietet Bernd Schäfer, der an die Universität Heidelberg gebundene Forschungsleiter der BASF, einen, wie er selbst sagt, "einzigartigen Einblick in einen Bereich der industriellen Chemie" und möchte "nachhaltiges" Interesse wecken.

Das tut er unbedingt: Anekdotisch gewürzt, wendet er sich in diesem famos geschriebenen, ein- und ausdrucksvollen Lesebuch an Hörer fast aller Fakultäten. Aber das bedeutet keinesfalls Leichtgewicht. Die mit Formeln und Reaktionsabläufen illustrierte, reichlich bebilderte Chemie übersteigt zuweilen das Normmaß des Anfängers. Die Gliederung des unendlichen, aber hier klug beschränkten Stoffes ist jedoch einfach: Welche synthetisierbaren Stoffe machen die Umgebung bunt? Welche feien uns gegen Viren oder Bakterien? Wie kann eine ausreichende Ernährung gegen organismische Konkurrenz gesichert werden?

In jedem der Unterkapitel steckt mit Bildern verschöntes Wissen, das mit merkfähiger Zusammenfassung und Angabe zitierter Literatur abschließt. Mir ging es wirklich wie Bernd Schäfer verspricht: Ich habe mich mit innerlichem und ästhetischem Vergnügen festgelesen. Das ist ein faszinierendes Leselehrbuch ganz eignen Charmes. Ganz wie früher, nur amüsanter.

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  • Quellen
BIOspektrum 5/2007

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