Nachmachen empfohlen!
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es – doch während in der Forschung auf Experimente kaum verzichtet werden kann, muss der Biologieunterricht in vielen Schulen häufig ohne Schulexperimente auskommen. Hinderungsgründe sind mannigfaltig und nicht immer vorgeschoben. Dabei können Schüler – frei nach Kästner – selbst von einfachen Experimenten in vieler Hinsicht profitieren: Einführende Experimente wecken die Neugier für ein Thema, entdeckende Experimente machen Schüler zu Jungforschern und bestätigende Experimente dienen nicht nur der Überprüfung vorher erarbeiteter Hypothesen, sondern lassen ein motivierendes "Heureka-Gefühl" aufkommen.
Da bereits in der Hochschullehre von vielen Seiten das Fehlen guter Praktikumsbücher beklagt wird, ist es nicht verwunderlich, dass es um das Experimentieren im Unterricht vielfach schlecht bestellt ist. Was im Studentenkurs noch möglich ist, stellt den Biologielehrer vor unlösbare Probleme, vor allem, wenn teure Geräte nötig sind oder steriles Arbeiten erforderlich ist.
Die Zeitschrift Biologie in unserer Zeit bemüht sich seit vielen Jahren, ihre Leser mit originellen und neuartigen Experimenten und Anregungen zur Beobachtung zu versorgen, die das übliche Spektrum zweifelsohne bereichern. In einer Art "Best of" sind nun wieder zwanzig Versuche unter dem Titel "Wenn Monster munter werden" als Buch erschienen. Mit peppigeren Titeln ("Farborgien im Herbstlaub", "Autolack und Lotusblatt" oder "Wurmlöcher") als im BiuZ-Original versehen, machen sie nicht nur neugierig, sondern bieten gleichzeitig die Möglichkeit, den Lotuseffekt oder den "genetischen Fingerabdruck" selbst nachzuvollziehen.
Aber auch scheinbar triviale Fragestellungen werden originell gelöst: Das "Labor in der Saftflasche" hilft dabei, wichtige Fragen aus der Limnologie wie Eutrophierung und Schadstoffeintrag zu beantworten. Spannende Versuchsanregungen zur menschlichen Wahrnehmung oder zu Grundlagen der Selbstorganisation runden ein abwechslungsreiches Programm ab.
Der Untertitel des Buches "Einfache Experimente aus der Biologie" gilt jedoch nur insofern, dass aufwändige Prozeduren und teure Geräte nicht erforderlich sind. Am heimischen Küchentisch lassen sich die dargestellten Versuche hingegen nicht ohne weiteres durchführen, eine gewisse Grundausstattung, wie sie in Schulen vielfach vorhanden ist, sollte aber genügen. Damit auch im Biologieunterricht den Worten Taten folgen können, seien die "munteren Monster" – mit ihnen sind übrigens die in Form und Farbe bizarren Fruchtkörper der Schleimpilze gemeint – allen Lehrern, aber auch Hochschullehrern, als Anregung empfohlen.
Da bereits in der Hochschullehre von vielen Seiten das Fehlen guter Praktikumsbücher beklagt wird, ist es nicht verwunderlich, dass es um das Experimentieren im Unterricht vielfach schlecht bestellt ist. Was im Studentenkurs noch möglich ist, stellt den Biologielehrer vor unlösbare Probleme, vor allem, wenn teure Geräte nötig sind oder steriles Arbeiten erforderlich ist.
Die Zeitschrift Biologie in unserer Zeit bemüht sich seit vielen Jahren, ihre Leser mit originellen und neuartigen Experimenten und Anregungen zur Beobachtung zu versorgen, die das übliche Spektrum zweifelsohne bereichern. In einer Art "Best of" sind nun wieder zwanzig Versuche unter dem Titel "Wenn Monster munter werden" als Buch erschienen. Mit peppigeren Titeln ("Farborgien im Herbstlaub", "Autolack und Lotusblatt" oder "Wurmlöcher") als im BiuZ-Original versehen, machen sie nicht nur neugierig, sondern bieten gleichzeitig die Möglichkeit, den Lotuseffekt oder den "genetischen Fingerabdruck" selbst nachzuvollziehen.
Aber auch scheinbar triviale Fragestellungen werden originell gelöst: Das "Labor in der Saftflasche" hilft dabei, wichtige Fragen aus der Limnologie wie Eutrophierung und Schadstoffeintrag zu beantworten. Spannende Versuchsanregungen zur menschlichen Wahrnehmung oder zu Grundlagen der Selbstorganisation runden ein abwechslungsreiches Programm ab.
Der Untertitel des Buches "Einfache Experimente aus der Biologie" gilt jedoch nur insofern, dass aufwändige Prozeduren und teure Geräte nicht erforderlich sind. Am heimischen Küchentisch lassen sich die dargestellten Versuche hingegen nicht ohne weiteres durchführen, eine gewisse Grundausstattung, wie sie in Schulen vielfach vorhanden ist, sollte aber genügen. Damit auch im Biologieunterricht den Worten Taten folgen können, seien die "munteren Monster" – mit ihnen sind übrigens die in Form und Farbe bizarren Fruchtkörper der Schleimpilze gemeint – allen Lehrern, aber auch Hochschullehrern, als Anregung empfohlen.
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