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Writing Scientific English

Der Untertitel A Workbook wird dem Buch vollends gerecht. Es handelt sich bei dieser Einführung in das Verfassen wissenschaftlicher Veröffentlichungen in korrektem Englisch um ein durchaus übungs-, aber auch ideenreiches Werk. Zudem bietet es viele sehr wertvolle Ratschläge für den Neuling im wissenschaftlichen Publizieren. Die Zielgruppen sind damit ganz zentral Studenten, Doktoranden und Postdocs, die im Selbststudium ihre wissenschaftliche Ausdrucksweise verbessern wollen. Gutes Verständnis der englischen Sprache ist sehr hilfreich und Voraussetzung für dieses Buch.

Durch die Fülle an Abwechslung im Schreibstil des Autors bleibt man stets aufmerksam und motiviert weiterzuarbeiten. Wer aber die angebotenen Übungen konsequent bearbeitet, der muss dann doch einiges an Zeit und Energie einplanen und das Buch aus der Rubrik Abendlektüre verbannen. Schön ist, dass das gut verständlich geschriebene Buch nicht nur reich an Beispielen und Übungen ist, sondern mit seinem Literaturverzeichnis einen wahren Schatz an Informationen zur Verfügung stellt, der viele Quellen im Internet mit einschließt.

Neben einem Arbeitsbuch handelt es sich hier auch um ein kleines, sprachliches Nachschlagewerk: Für das wissenschaftliche Englisch stilistisch wichtige Wörter erscheinen im Text kursiv und sind über ein Register im Kontext zu finden. Das ist zwar eine gute Idee, kann aber beim Lesen aufgrund der intuitiven Reaktion auf die kursive Schreibweise zur Verwirrung führen. Tim Skern nutzt das Sprachtraining auch dazu, den Leser über die Naturwissenschaften reflektieren zu lassen. Somit bekommen einige Sprachübungen sogar noch eine fast philosophische Dimension.

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  • Quellen
BIOSpektrum 5/2009

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