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Automatisiertes Fahren: Auf Spritztour durch die virtuelle Stadt

3D-Modelle von Städten, die in Fahrsimulatoren zum Einsatz kommen, sollten möglichst realistisch sein
Virtuelle Welt - dreidimensionale Abbilder von Städten

Veröffentlicht am: 23.06.2016

Laufzeit: 0:06:30

Sprache: deutsch

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist eine Forschungseinrichtung der Bundesrepublik und hat seinen Hauptsitz in Köln.

Bevor man teilautonome Autos und solche mit Fahrerassistenzsystemen auf die Straße schickt, muss man sie intensiv testen. Am besten erst einmal in einem Fahrsimulator, in dem sie durch virtuelle Städte navigieren. Doch der Straßenverkehr in Städten ist enorm vielfältig – und entsprechend aufwändig ist es, ihn in einem Fahrsimulator nachzubilden.

Dieser Aufwand lässt sich allerdings nicht vermeiden. Denn der Fahrer am Steuer spielt auch beim automatisierten Fahren eine wichtige Rolle – und es ist entscheidend, dass er sich während der Testfahrten so verhält, als wäre seine Umgebung real und nicht nur virtuell.

Forscher am Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben darum ein 3D-Modell einer ganzen Stadt entwickelt, das so detailliert ist, dass selbst seine Schöpfer sich der realistischen Anmutung kaum entziehen können. In seiner Komplexität sei es bisher einzigartig, heißt es auf der ebenfalls lesenswerten Projekthomepage.

Der kurze und technisch gelungene Film des DLR, in dem Projektleiter Andreas Richter und seine Kollegen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen lassen, stellt das Vorhaben in seiner ganzen Breite vor.

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