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Die Wiedergeburt des Mammuts

Es klingt wie Sciencefiction: Mit Hilfe von Zellproben wollen Wissenschaftler die Gene des Mammuts in das Erbgut des Asiatischen Elefanten einschleusen – und so einen Klon erzeugen. Lässt sich das vor Jahrtausenden ausgestorbene Wollhaarmammut tatsächlich wieder zum Leben erwecken? Die Dokumentation begleitet zwei internationale Forscherteams bei ihrem einzigartigen Projekt.
© ARTE
Die Wiedergeburt des Mammuts

Veröffentlicht am: 26.05.2018

Sprache: deutsch

Der öffentlich-rechtliche Sender ARTE ist eine deutsch-französische Kooperation mit Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft.

Im Mai 2013 sorgten russische Wissenschaftler für internationale Schlagzeilen: Im Dauerfrostboden einer abgelegenen Insel vor der sibirischen Küste fanden sie einen hervorragend erhaltenen Mammutkadaver. Das Fleisch war so frisch, dass die Forscher sogar davon kosten konnten. Zudem wurden kleine Mengen einer blutähnlichen Flüssigkeit sichergestellt. In der Hoffnung auf verwertbares DNA-Material reisten schon bald südkoreanische Klonspezialisten an, um Zellproben zu entnehmen. Die Auswertungen ergaben, dass es sich bei dem Fund um eine 40 000 Jahre alte Mammutkuh handelt.

Doch viele Fragen bleiben offen: Warum blutete das Mammut noch immer? Wie viel Nachwuchs brachte es zur Welt? Wie und woran starb es? Werden eines Tages wieder Mammuts durch die sibirische Tundra streifen? »Die Wiedergeburt des Mammuts« begleitet das südkoreanische Forscherteam und trifft Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Harvard, die versuchen, bestimmte Gene des Mammuts in das Erbgut des ihm genetisch am nächsten stehenden Asiatischen Elefanten einzuschleusen. Das auf diese Weise entstehende Mischwesen soll seinem prähistorischen Vorfahren ähneln und sich wie dieser verhalten.

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