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Geheimnisvolle Schwarze Löcher (2/2): Schwerkraftriesen des Kosmos

Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen ein ganz neues Verständnis vom Universum. In diesem spektakulären Zweiteiler erläutert Astrophysikerin Janna Levin, was es mit Schwarzen Löchern auf sich hat. Die zweite Folge beschäftigt sich mit den Rätseln, vor die diese unergründlichen Objekte die Wissenschaftler immer wieder aufs Neue stellen.
© ARTE
Schwerkraftriesen des Kosmos

Veröffentlicht am: 04.08.2019

Sprache: deutsch

Der öffentlich-rechtliche Sender ARTE ist eine deutsch-französische Kooperation mit Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft.

Sie sind wohl die geheimnisvollsten Elemente des ganzen Universums: Schwarze Löcher. Mittlerweile gilt ihre Existenz als bewiesen, obwohl anfangs viele Wissenschaftler, unter ihnen Einstein, dies anzweifelten. Doch die jüngsten Erkenntnisse verraten noch mehr: Schwarze Löcher sind größer und verbreiteter als bislang vermutet – unsere Galaxie ist übersät mit ihnen. Die Forscher erlebten auch eine Überraschung: Ein Schwarzes Loch mit der Masse von vier Millionen Sonnen wurde im Zentrum der Milchstraße entdeckt – die Sterne kreisen mit 15 Millionen Kilometern pro Stunde darum. Doch wie konnte dieses supermassereiche Schwarze Loch entstehen? Dazu gibt es unterschiedliche Theorien. So können Schwarze Löcher wachsen, aber die Wissenschaftler stehen noch vor der Zeitfrage: langsam durch das ständige Ansaugen von Gas und Staub aus ihrer Umgebung oder schnell, indem sie Sterne auf einmal verschlucken? Sofern die Forscher die Entstehung eines Schwarzen Lochs nicht beobachten können, wird vieles unergründet bleiben. Eine Gruppe von Wissenschaftlern versucht deswegen das Unmögliche, nämlich ein Bild von einem Schwarzen Loch zu machen. Doch wie nimmt man etwas Unsichtbares auf? Diese unergründlichen Objekte stellen die Wissenschaftler vor immer neue Rätsel, dabei haben sie gerade erst begonnen, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Aber eines ist sicher: Schwarze Löcher werden die Menschen auch in Zukunft faszinieren – und die Wissenschaft sowie die Vorstellungskraft weiterhin herausfordern.

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