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Medizin: Herz auf Bestellung

Tote Herzen mit frischen Zellen verjüngen, um sie Patienten einzupflanzen – das ist das Ziel Bostoner Forscher
The heart makers

Veröffentlicht am: 03.07.2013

Laufzeit: 0:05:52

Sprache: englisch

Die Nature Publishing Group (NPG) gehört wie auch Spektrum der Wissenschaft zum Holtzbrinck-Konzern Springer Nature. Sie ist Herausgeberin von "Nature", einem wöchentlich erscheinenden wissenschaftlichen Fachjournal.

Wie stellt man ein künstliches Herz her, das im Körper eines Menschen seine Arbeit verrichtet? Schon seit Jahren können Wissenschaftler Stammzellen in schlagende Herzzellen verwandeln, darüber hinaus brauchen sie aber auch ein dreidimensionales Gerüst, auf dem sich diese Zellen in passender Weise ansiedeln – erst dann kann, zumindest im Prinzip, ein vollständiges Herz entstehen.

Im Massachusetts General Hospital in Boston setzen Harald Ott und sein Team auf die Organe Verstorbener: Sie entfernen lebende Zellen von toten Herzen, um schließlich die verbleibende Matrix mit gesunden neuen Zellen zu versehen. Zunächst streben die Wissenschaftler an, Teile des Herzens wie die Herzklappe oder die Aortenwurzel auf diese Weise herzustellen, um sie schließlich zu transplantieren.

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