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Xenius: Wie wichtig ist Impfen?

Sollte der Staat Impfungen wirklich verpflichtend verschreiben, wie es in Frankreich der Fall ist? Immerhin konnten durch sie schon viele Leben gerettet werden. Aber sie bergen auch Risiken, sagen Kritiker. Wie viel Impfung muss wirklich sein? RKI-Epidemiologe Thomas Harder gibt Auskunft.
© ARTE
Wie wichtig ist es?

Veröffentlicht am: 26.05.2020

Sprache: deutsch

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Mumps, Masern, Röteln – die meisten Kinder in Deutschland und Frankreich werden keine dieser Krankheiten bekommen. Der Grund: Sie sind geimpft. Die Gesundheitsbehörden geben in beiden Ländern eine Liste von Krankheiten heraus, gegen die man impfen soll. Und die wird von Jahr zu Jahr länger: In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission Kinder gegen mindestens 13 Krankheiten impfen zu lassen. In Frankreich sind es nur elf, aber dafür gilt hier eine Impfpflicht. Das heißt: Ungeimpfte Kinder dürfen nicht in die Krippe und Kita. Ein Gesetz, das in Frankreich kritisch gesehen wird. Sollte der Staat Impfungen wirklich verpflichtend verschreiben? Immerhin konnten durch sie schon viele Leben gerettet werden, aber sie bergen auch Risiken, sagen Kritiker. Wie viel Impfung muss wirklich sein?

»Xenius« besucht eine Region in Südfrankreich, in der die Impfquote besonders niedrig ist. In der ökobewegten Region rund um das Städtchen Die stehen viele Menschen Impfungen kritisch gegenüber. Auch die Wissenschaftsjournalistin Lise Barnéoud hat das Thema lange Zeit ignoriert. Doch dann kommt es in Die zu einer Masernepidemie; sie und ihre kleine Tochter erkranken. Lise beginnt daraufhin zu recherchieren, sie will verstehen, was für und was gegen das Impfen spricht.

Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Masernepidemien. Was viele nicht wissen: Die Spätfolgen von Masern können dramatisch sein, sogar zum Tod führen. Wie lassen sich solche Ausbrüche verhindern?

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