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Biodiversität: Internationaler Handel gefährdet die Artenvielfalt

Das Fachjournal Nature zeichnet den Zusammenhang zwischen Exporthandel und der Entwicklung von Hotspots bedrohter Arten nach
The trade routes that threaten biodiversity

Veröffentlicht am: 04.01.2017

Laufzeit: 0:03:49

Untertitel: englisch

Sprache: englisch

Die Nature Publishing Group (NPG) gehört wie auch Spektrum der Wissenschaft zum Holtzbrinck-Konzern Springer Nature. Sie ist Herausgeberin von "Nature", einem wöchentlich erscheinenden wissenschaftlichen Fachjournal.

Die Auswirkungen der Globalisierung bekommen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere zu spüren. So kann beispielsweise der Konsum von Kaffee in Chicago dazu beitragen, den Klammeraffen in Mittelamerika in seiner Existenz zu bedrohen. Denn das Abholzen von Wäldern, das den Anbau von Kaffeebohnen ermöglicht, raubt ihm den Lebensraum. Doch das ist nur ein Beispiel unter unzähligen anderen: Internationaler Handel ist generell ein treibender Faktor für den Verlust von Biodiversität.

Daniel Moran von der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim und Keiichiro Kanemoto von der japanischen Shinshu University in Matsumoto haben eine Karte erstellt, die den Zusammenhang zwischen Exporthandel und der Entwicklung von Hotspots bedrohter Arten nachzeichnet. Dafür schauten sie sich zunächst das Vebreitungsgebiet von fast 7000 Tierarten an, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen. In einem zweiten Schritt berechneten sie dann, wie stark die Ausfuhr von Gütern in ein anderes Land zur Gefährdung der Tiere betrug.

Das Video von Nature führt die Auswirkungen des globalen Handels anhand einiger Beispiele, darunter Deutschland, eindrücklich vor Augen.

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