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Kampf gegen Polio: Wie rottet man eine Krankheit aus?

Seit den 1980er Jahren ist es ein Ziel der WHO, Polio auszurotten. Bislang ohne Erfolg, und das, obwohl es einen wirksamen Impfstoff gibt und internationale Initiativen viel Geld dafür zur Verfügung stellen.
Kampf gegen Polio

Es beginnt recht harmlos mit Fieber, Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen und endet für Betroffene in den schlimmsten Fällen auf Grund von Lähmung am Beatmungsgerät, und das schon wenige Tage nach der Infektion. Poliomyelitis, besser bekannt als Kinderlähmung, ist eine hochinfektiöse Viruserkrankung, die durch Verunreinigungen mit Fäkalien übertragen wird und bei 95 Prozent der Infizierten unbemerkt verläuft. Kommt es jedoch zu einem Ausbruch, reichen die Symptome von schweren Rücken- und Muskelschmerzen bis hin zur Paralyse der Gliedmaßen und des Zwerchfells. Ist das Zwerchfell gelähmt, kann der Erkrankte nicht mehr selbstständig atmen. Manche Patienten verbrachten deshalb Jahrzehnte in einer eisernen Lunge, die das Atmen für sie übernahm.

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