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Künstliche Intelligenz: Maschinenlernen mit Tiefgang

DeepMind-Chef Demis Hassabis demonstriert, wie Algorithmen des Google-Unternehmens aus Erfahrung lernen
Demis Hassabis – Breaking the Wall to Mind Machines (FW2015)

Veröffentlicht am: 24.11.2015

Laufzeit: 0:14:05

Sprache: englisch

Falling Walls ist eine jährlich in Berlin stattfindende Wissenschaftskonferenz, bei der etwa zwanzig renommierte Forscher aus aller Welt in 15 Minuten ihre Errungenschaften vorstellen. Die hinter der Konferenz stehende Falling Walls Foundation wird unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Helmholtz-­Gemeinschaft und der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

Im März 2016 landete das Unternehmen DeepMind einen echten Coup. Seine Künstliche Intelligenz Alpha Go besiegte in einem Duell einen der weltweit besten Go-Spieler. Schon 2015 erklärt Demis Hassabis, CEO der Google-Tochter, auf der Berliner Falling-Walls-Konferenz ihre Algorithmen: Sie lernen durch Versuch und Irrtum, machen also "Erfahrungen", sowie nach dem Prinzip des Verstärkenden Lernens.

In den nüchtern geratenen Vortrag mischt Hassabis auch Videos und Animationen. Weil er dennoch nicht für allzu tiefes Verständnis sorgt, hier eine Ergänzung. Beim Deep Learning imitieren künstliche Neuronen und Synapsen die Netzwerke im menschlichen Gehirn. Trainiert werden die künstlichen Netze mit riesigen Datensätzen. Sie analysieren einen Input, etwa den Spielzug ihres Go-Gegners, und leiten daraus einen vielversprechenden eigenen Zug ab. Ist dieser nicht erfolgreich – weil er zu einer schlechteren Stellung führt –, gewichten sie die Verbindungen zwischen Neuronen um. Solange, bis auch der Output passt.

Sehenswert ist das Video aber allemal, allein schon wegen des Vortragenden. Bereits 2014 waren im Netz beeindruckende Fakten über das Genie hinter Googles 400 Millionen-Dollar-KI-Tochter zusammengestellt.

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