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Umweltverschmutzung : Müll im Meer

Plastik in den Ozeanen ist eine große Gefahr für die Umwelt, weil er sich kaum zersetzt. Ein Kurzfilm findet nachdenklich stimmende Bilder für das globale Problem.
Kein Plastik Meer! - Fast Forward Science 2016

Veröffentlicht am: 27.07.2016

Laufzeit: 0:03:25

Sprache: ohne gesprochene Sprache

Auf seinem gleichnamigen YouTube-Kanal zeigt der Hobbyfilmer Tobias Djuren selbst gedrehte Videos.

Ob Tüten, Flaschen oder Folien – riesige Mengen achtlos weggeworfenen Plastikmülls verschandeln heutzutage Strände, schwimmen in den Ozeanen oder lagern auf dem Meeresboden. Im Nordpazifik treibt seit Jahrzehnten ein Müllstrudel gigantischen Ausmaßes. Zu dem Thema hat der junge Hobbyfilmer Tobias Djuren einen nachdenklich stimmenden Kurzfilm gedreht, handwerklich noch etwas ungelenk zwar, nun aber mit dem DFG-Spezialpreis MeerWissen des Videowettbewerbs Fast Forward Science ausgezeichnet. Unter Einsatz verschiedener Stilmittel wie einer Collage von Müll am Strand des Biosphärenreservats Rügen und Mikroskop-Aufnahmen von Mikroplastik führt das Video die Dimension der Problematik vor Augen.

Der Film verzichtet auf gesprochene Worte und lässt lieber Bilder sprechen, die einfach, aber umso wirkungsvoller sind. Etwa wenn in dem Video unser Müll in Form einer Plastikente am Ende der Nahrungskette wieder auf unserem Teller mit Fisch landet, der den Kunststoff noch zu Lebzeiten arglos verspeist hatte. Tatsächlich zeichnet die Forschung ein immer differenzierteres Bild, wie die Tierwelt im Meer unter dem Kunststoff leidet, der erst nach mehreren hundert Jahren abgebaut wird. Tiere, bei denen das Plastik das Verdauungssystem blockiert und die daraufhin verhungern, sind nur die Spitze des Eisbergs, wie etwa ein Artikel auf faz.net zeigt.

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