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Neutrinos: Leuchtspuren im Eis

Mit »IceCube« wurden erstmals hochenergetische Neutrinos entdeckt, deren Ursprung in Schwarzen Löchern und anderen exotischen Himmelsobjekten liegt. Die Reportage zeigt, wie Astroteilchen-Forscher Jagd auf die seltenen Teilchen machen.
Neutrinos: Leuchtspuren im Eis

Pro Quadratzentimeter erreichen die Erde 100 Milliarden Neutrinos in der Sekunde. Doch sie zu entdecken, ist trotzdem schwierig, da sie kaum mit Materie interagieren. Ihr Nachweis ist also ein Glücksfall. Neutrinodetektoren gibt es vor allem im Wasser – im Mittelmeer oder in Seen. Das Projekt »IceCube« besteht aus einem Detektor im arktischen Eis in zwei Kilometer Tiefe. Im Eis werden »Strings« versenkt: Kabelstränge mit Daten, Energieleitungen und Fotosensoren. Die Neutrinos, die mit den Wassermolekülen kollidieren, werden so gemessen. Vor allem die seltenen hochenergetischen Tau-Neutrinos aus dem Universum jagen die »IceCube«-Forscher. Viele interessante Details aus dem Projekt berichtet der Astroteilchen-Forscher Marek Kowalski, Boardmitglied von »IceCube«.

Das zweite Video zur Entdeckung von Neutrinos finden Sie hier.

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