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Notfallambulanzen: Wenn Patienten zum Problem werden

Lange Wartezeiten, überlastete Ärzte und immer häufiger auch aggressive Patienten: Die Zahl der Übergriffe auf das ärztliche und Pflegepersonal hat sich in den letzten Jahren in einigen österreichischen Krankenhäusern mehr als verdoppelt. Was läuft schief in den Notaufnahmen?
Notfallambulanzen: Wenn Patienten zum Problem werden

Veröffentlicht am: 28.06.2018

Laufzeit: 0:47:08

Sprache: deutsch

Bei Addendum finden Sie die Ergebnisse von intensiven Recherche-Projekten.

Die »Im Kontext«-Reporter haben Ärzte bei ihren Diensten in den Notfallambulanzen begleitet. Bis zu 35 Patienten müssen Ärzte gleichzeitig betreuen – ein Ding der Unmöglichkeit. Ein neues System soll Ärzten und Pflegepersonal helfen, den Überblick zu bewahren: Patienten werden nach Dringlichkeit sortiert. Die so genannte Triage kommt ursprünglich aus Kriegs- und Kriseneinsätzen, zeigt aber auch im ganz normalen Spitalsalltag Wirkung. Die durchschnittlichen Wartezeiten konnten verringert werden, wirkliche Notfälle kommen zuerst, Patienten mit medizinischen Lappalien müssen sich gedulden.

Eine weitere Entlastung sollen die Primärversorgungszentren bringen, eine Art Notfallordination. Bis 2021 soll es österreichweit 75 dieser Anlaufstellen geben. Ein ambitioniertes Ziel, denn heute gibt es in ganz Österreich gerade einmal fünf Primärversorgungszentren.

Die Reportage »Notfall Ambulanz: Wenn Patienten zum Problem werden« nimmt den Zuseher mit in den hektischen Alltag junger Ambulanzärzte und zeigt, wie die Mediziner sowohl die kleinen Wehwehchen als auch die lebensbedrohlichen Notfälle versorgen.

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