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Wasser & Gewässerstrukturierung: Gewässerstrukturierung und Küstenschutz

Franz Nestmann erforscht Möglichkeiten der Gewässerstrukturierung zur Optimierung von Wasserkraftwerken sowie der Wasserversorgung von Menschen in entlegenen Regionen.
Franz Nestmann: Gewässerstrukturierung und Küstenschutz

Hector Fellow Academy

Veröffentlicht am: 10.11.2021

Laufzeit: 0:07:48

Sprache: deutsch

Die im Jahr 2013 gegründete Hector Fellow Academy bietet ihren Mitgliedern, den Hector Fellows, einen Raum für interdisziplinären Austausch und fördert Nachwuchswissenschaftler.

Prof. Dr.-Ing. Franz Nestmann leitete von 1994 bis 2021 das Institut für Wasser- und Gewässerentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). 2009 erhielt er den Hector Wissenschaftspreis, seit 2013 ist er Mitglied der Hector Fellow Academy. Der Bau und die Optimierung von Wasserkraftanlagen sowie die Wasserversorgung von Menschen in entlegenen Regionen im Ausland standen bei Nestmanns Forschung besonders im Vordergrund. Als Ingenieur war Franz Nestmann in ganz Deutschland als Experte gefragt. Aber Nestmann hat sich in seiner beruflichen Laufbahn auch weltweit für die Versorgung mit Trinkwasser oder Küstenschutz eingesetzt. Zu internationaler Bekanntheit gelang er vorrangig durch Projekte in Indonesien, Vietnam, Indien und Pakistan.

Bedingt durch den Klimawandel treten Hochwasser und Dürrephasen immer häufiger auf, wodurch auch das hiesige Ökosystem Fließgewässer beeinträchtigt wird. Andreas Müller promoviert am Institut für Wasser und Gewässerentwicklung über »Gewässerstrukturierende und uferschützende Wirkung von Flusseinbauten« und wird von der Hector Fellow Academy gefördert. Er möchte mit seiner Forschungsarbeit dazu beitragen, dass Flora und Fauna durch Einbauten unterstützt werden können und beispielsweise für die Fische im Fluss verschiedene Habitate geschaffen werden.

Prof. Nestmann ist Mitglied der Hector Fellow Academy (HFA). Diese junge Wissenschaftsakademie ermöglicht interdisziplinäre Projekte zwischen renommierten Professor*innen aus verschiedenen MINT-Fächern sowie Medizin und Psychologie. Darüber hinaus verschreibt sie sich der Nachwuchsförderung und bietet Doktoranden-Stellen für ambitionierte Nachwuchswissenschaftler*innen. Indem die HFA herausragende Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen und Institutionen vernetzt, schafft sie Impulse für innovative Projekte, stößt gesellschaftspolitische Diskurse an und trägt zur Lösung globaler Herausforderungen bei. Gleichzeitig stärkt sie damit den Wissenschaftsstandort Deutschland.

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