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Speicherring: BESSY II: Ein Blick in den Maschinenraum der Forschung

«Das ist eben Forschung und Entwicklung, sonst wäre es nur Bauen.» Im O-Ton erzählen Forscher, worauf es ankommt, wenn man ganz neue Dinge macht und alle Welt zuschaut, ob es klappt.
BESSY II: Ein Blick in den Maschinenraum der Forschung

Helmholtz-Zentrum Berlin

Veröffentlicht am: 02.09.2019

Laufzeit: 0:10:15

Sprache: deutsch

Das Helmholtz-Zentrum Berlin ist eine der Topadressen für Energie- und Materialforschung in Deutschland. Zwei wissenschaftliche Großgeräte betreibt das HZB: eine Neutronenquelle in Berlin-Wannsee und den Elektronenspeicherring in Berlin-Adlershof. Sie sind Anziehungspunkt für jährlich mehr als 2.500 Gastforscher weltweit.

Das Synchrotron BESSY II ist das Flaggschiff des HZB. Es ist ein Teilchenbeschleuniger, der eine spezielle Art von Röntgenstrahlung liefert. Sie wird als Synchrotronstrahlung bezeichnet.

Viele Forscher unterschiedlicher Fachgebiete kommen nach Berlin und nutzen BESSY II für ihre Experimente. Die Maschine läuft auf Hochtouren, aber im Hintergrund arbeitet die HZB-Mannschaft bereits an der Zukunft des Synchrotrons.

Im O-Ton erzählen sie davon, was sie an ihrer Arbeit begeistert, worüber sie sich «wie Schneekönige freuen» und wie es ist, wenn man nicht nur baut, sondern neue Maschinen entwickelt.

BESSY II liefert vor allem weiche Röntgenstrahlung. Dessen Wellenlänge ist besonders gut geeignet, um Materialeffekte und die Bewegung von Ladungsträgern in dünnen Schichten von Solarzellen, solaren Brennstoffen, Katalysatoren und Speichern zu erkennen.

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