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Modellierung: Vom Modell zur Vorhersage

Mit Simulationen und Prognosen versucht der Mensch, sich für Extremereignisse wie Dürren zu wappnen. Notwendig sind dafür Modelle, die mittlerweile unerlässlich sind.
Modellierung: Vom Modell zur Vorhersage

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Veröffentlicht am: 11.07.2019

Laufzeit: 0:06:19

Sprache: deutsch

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ wurde 1991 unter dem Namen UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH gegründet und beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle/S. und Magdeburg 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das UFZ forscht für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zum Wohle von Mensch und Umwelt.

Modelle sind in der Umweltforschung unverzichtbar. Sie bilden komplexe, miteinander gekoppelte Systeme oder Prozesse auf unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Skalen möglichst realistisch ab. Um Simulationen und Prognosen abzuleiten, werden Modelle mit Daten aus Umweltbeobachtungen, Messungen und Analysen gefüttert. Doch wie gut sind diese Modelle? Reichen die Daten? Sind die Umweltsysteme nicht viel zu heterogen? Was ist mit Skalenlücken und Unsicherheiten?

Wissenschaftler des UFZ arbeiten an einem Modellierungsprotokoll, das mit einer systematischen Modellerstellung beginnt und über Mehrskalen-Modellanalysen, Skalierung, Analysen von Unsicherheiten sowie ein konsistentes Messdesign der Modellvariablen bis zur Mehrskalen-Modellparametrisierung reicht. So wollen sie Vorhersagen und Aussagen von Modellen vergleichbar und besser machen. Damit sich Managemententscheidungen treffen lassen, müssen die Modelle auf der regionalen Skala formuliert und gerechnet werden. Das ist eine Herausforderung, denn die regionale Skala ist um ein Vielfaches größer als jene Skalen, auf denen Prozessstudien zum Prozessverständnis und zur Modellparametrisierung typischerweise durchgeführt werden.

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