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Materialwissenschaft: Wenn Fassaden bröckeln

Umweltverschmutzung und Witterung schädigen die Fassaden vieler älterer Gebäude. Barocker Stuck oder Renaissance-Malereien sind beispielsweise in der Innsbrucker Altstadt momentan in Gefahr. Da es sich um ein weit verbreitetes Problem handelt, forschen Materialtechnologen der Uni Innsbruck auf diesem Gebiet, um den Verfall zu verstehen und zu stoppen, Gebäude optimal restaurieren zu können und haltbare, umweltfreundlichere Baustoffe zu entwickeln.
Materialwissenschaft: Wenn Fassaden bröckeln

Universität Innsbruck

Veröffentlicht am: 07.11.2019

Laufzeit: 0:05:59

Sprache: deutsch

Die Universität Innsbruck ist die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich.

Seit Jahrhunderten nutzen die Menschen Mörtel und Putze bei der Errichtung von Gebäuden. Diese Baustoffe bestehen aus Bindemitteln, Sand oder Kies sowie Wasser und erhärten kurz nach ihrer Vermischung. Obwohl sie hart wie Stein sind, können Witterungs- und Umwelteinflüsse die Materialien mit der Zeit schädigen und als Folge instabil werden lassen. In der Innsbrucker Altstadt macht sich das am mit barockem Stuck verzierten Helblinghaus bemerkbar. Die Fassade bröckelt und wurde, da durch möglicherweise herabfallende Teile Gefahr im Verzug war, von Expertinnen und Experten aus Bau- und Denkmalpflege gesichert. Dipl.-Ing. Dr. Anja Diekamp vom Arbeitsbereich für Materialtechnologie der Universität Innsbruck ist auf historische Baustoffe spezialisiert und untersucht nun, welche chemischen Reaktionen im Inneren des verwendeten Stuckmörtels zu dessen Zerstörung führen. Dazu werden unter anderem Materialien aus den vergangenen Jahrhunderten charakterisiert.

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