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Pharmazie: Medikamente, die krank machen?

Im Alltag sind wir unzähligen chemischen Substanzen ausgesetzt. Computermodelle helfen, die schädlichen unter ihnen zu identifizieren
Medikamente, die krank machen

Universität Innsbruck

Veröffentlicht am: 13.12.2016

Laufzeit: 0:05:30

Sprache: deutsch

Die Universität Innsbruck ist die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich.

Konservierungsstoffe in Kosmetika, Weichmacher in Lebensmitteln oder medizinische Wirkstoffe in Arzneimitteln – die Welt um uns herum ist voll von chemischen Verbindungen. 35 Millionen solcher Substanzen sind derzeit katalogisiert. Manche davon machen uns aber krank, etwa indem sie unseren Hormonhaushalt stören.

Wie lässt sich das verhindern? Daniela Schuster vom Institut für Pharmazie der Universität Innsbruck nutzt Computermodelle, um Vorhersagen über die biologische Wirksamkeit verschiedenster Verbindungen machen zu können.

Ihre Ergebnisse sind wichtig, um schädliche Stoffe zu identifizieren, und bisweilen auch überraschend: Sonnencreme etwa, so fanden die österreichischen Forscher heraus, kann die Testosteronbildung bei Männern einschränken.

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