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Visualisierung: Mit Luftbildern und Lasertechnik bis auf den Gewässerboden sehen

Forscher der Universität Innsbruck sehen mit ihren Lasern sogar unter die Oberfläche von Binnengewässern.
Mit Luftbildern bis auf den Gewässerboden sehen

Veröffentlicht am: 26.06.2017

Laufzeit: 0:04:03

Sprache: deutsch

Die Universität Innsbruck ist die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich.

Landschaften aus der Luft vermessen? Kein Problem mit heutiger Lasertechnik, sollte man meinen. Aber was, wenn auch Bäche, Flüsse oder Seen erfasst werden sollen und der Nutzer darüber hinaus wissen möchte, was sich unterhalb der Wasseroberfläche befindet? Am Institut für Infrastruktur im Arbeitsbereich Wasserbau der Universität Innsbruck ist nun eine Software entwickelt worden, die auch Flussbetten oder den Boden von Seen kartiert. Weil der Laserstrahl beim Übergang von Luft zu Wasser und zurück gebrochen wird, setzt dies anspruchsvolle mathematische Verfahren voraus.

Das Interesse ist groß. Kommunale Auftraggeber haben ebenso Bedarf wie Bundesländer und private Unternehmen. Selbst das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, das in Hannover und Potsdam beheimatet ist, fragte bei den Innsbruckern an, ob die Software auch in der Lage sei, Gravitationswellen zu visualisieren – und tatsächlich: Denn im einen wie im anderen Fall geht es letztlich um die Darstellung von Massen.

Mittlerweile haben die Wissenschaftler darum eine eigene Firma gegründet: Ihre Dienstleistungen bieten sie jetzt auch über die AHM AirborneHydroMapping Software GmbH an.

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