Direkt zum Inhalt
Diese Seite wird bereitgestellt von Universität Innsbruck

Quartärgeologie: Klimaforschung mit arktischen Tropfsteinen

Wie sich das Klima in der Arktis in den vergangenen 500 000 Jahren verändert hat, erforscht die Geologin Gina Moseley mit Hilfe von Kalkablagerungen aus Höhlen. Speläotheme, zu denen auch Stalaktiten, Stalagmiten und Sinter gehören, speichern klimatische Informationen und erlauben den Wissenschaftlern, die aktuelle Erwärmung in der Nordpolarregion besser zu verstehen.
Quartärgeologie: Klimaforschung mit arktischen Tropfsteinen

Universität Innsbruck

Veröffentlicht am: 27.02.2019

Laufzeit: 0:05:22

Sprache: deutsch

Die Universität Innsbruck ist die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich.

Gina Moseley's Forschung konzentriert sich darauf, unser Verständnis dafür zu verbessern, wie sich das Klima und der Meeresspiegel der Erde in den letzten 1,5 Millionen Jahren entwickelt hat. Dies wird durch die Untersuchung hochauflösender geochemischer Archive in Sediment- und Mineralablagerungen (sogenannte Speläotheme, z.B. Calcitstalagmiten) in Höhlen in tropischen, alpinen und polaren Regionen erreicht. In Kombination mit numerischen Modellierungsmethoden können die Datensätze verwendet werden, um wichtige Fragen zu beantworten, die sich darauf beziehen, wie schnell sich das Klima verändern kann und wie bestimmte Regionen in einer wärmeren Welt reagieren. In diesem Zusammenhang wurde Moseley 2018 mit einem der prestigeträchtigen START-Preise des FWF ausgezeichnet, der sich auf Nordostgrönland konzentrieren wird, eines der sensibelsten Gebiete der Welt für den Klimawandel. Darüber hinaus arbeitet Moseley in einem der neuesten Bereiche der Speläothem-Paläoklimaforschung, die darauf abzielt, die Reaktion des Permafrostes auf die schnelle Erwärmung besser zu verstehen.

Gina Moseley: https://quaternary.uibk.ac.at/People/Staff/Gina-Moseley.aspx
Institut für Geologie – Innsbruck Quaternary Research Group: https://quaternary.uibk.ac.at/

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.