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Sportwissenschaft: Risikofaktoren für Stürze beim Wandern

Eigentlich ist das Wandern eine sehr ausgeglichene und gesunde Sportart. Unterschiedliche Muskelgruppen werden gleichzeitig beansprucht, die Koordination wird verbessert und das Herz-Kreislauf-System trainiert. Unterschätzt wird jedoch das Risiko von Unfällen im Gebirge. Forscher*innen des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck untersuchen, wieso es auf den Bergen immer wieder zu Stürzen kommt.
Sportwissenschaft: Risikofaktoren für Stürze beim Wandern

Die Universität Innsbruck ist die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich.

Forscher*innen des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck untersuchen, wieso es auf den Bergen immer wieder zu Stürzen kommt. Risikofaktoren könnten demnach Fehlsichtigkeit bzw. zu schwere Rucksäcke sein. Dabei werden verunglückte Wanderer und Wanderinnen, die an denselben Stellen wandern, aber keine Unfälle hatten, befragt. So können sie mögliche Risikofaktoren herausarbeiten.

Nach dem Erklimmen eines Berggipfels die weite Sicht genießen oder in einer gemütlichen Almhütte zur wohlverdienten Rast einkehren – das Bergwandern erfreut sich immer größerer Beliebtheit, birgt aber auch Gefahren. Martin Faulhaber, Professor am Institut für Sportwissenschaft, will den Ursachen sowie den Risikofaktoren auf den Grund gehen und mögliche Präventionsmaßnahmen erarbeiten.

Eigentlich ist das Wandern eine sehr ausgeglichene und gesunde Sportart. Unterschiedliche Muskelgruppen werden gleichzeitig beansprucht, die Koordination wird verbessert und das Herz-Kreislauf-System trainiert. Unterschätzt wird jedoch das Risiko von Unfällen im Gebirge. Wanderinnen und Wanderer auf einfachen Routen sind vom Sturzrisiko genauso betroffen wie jene auf langen Wegstrecken oder technisch herausfordernden Touren. Eine kurze Unachtsamkeit, ein schwerer Rucksack oder die Ermüdung bei einem langen Abstieg sind nur einige der möglichen Gründe für schwere Stürze im Gebirge.

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