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Plastikmüll: Alternativen zu Bioplastik und Recycling

Verpackungsmüll aus Kunststoffen gehört zu den großen Umweltproblemen der Welt. Doch weder extensives Recycling noch die Umstellung auf Bioplastik werden es lösen. Warum es keine einfachen Antworten auf das Müll-Desaster aus Kunststoffen gibt, das zeigt Susanne Päch im zweiten Teil der Studiosendung zum Schwerpunkt-Thema »Plastik ist nicht Plastik«.
Plastikmüll: Plastik ≠ Plastik

Veröffentlicht am: 09.06.2019

Laufzeit: 0:12:28

Sprache: deutsch

Hyperraum TV ist ein von der Medienwissenschaftlerin und Wissenschaftshistorikerin Susanne Päch betriebener Spartensender für Wissenschaft und Technologie.

In Europa werden jährlich 60 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Recycelt zur Wiederverwendung werden weltweit nur zehn Prozent; in Deutschland fast die Hälfte – dennoch sind wir nur Mittelmaß im Recyceln. Trotz Mülltrennung wandert ein großer Teil des Hausmülls in die Verbrennung statt in die industrielle Verwertung und ist nicht klimaneutral. Grundsätzlich sind Kunststoffe nicht gut recycelbar. Selbst das so genannte Bioplastik ist nicht so leicht abbaubar wie angenommen. Eine Wiederverwertung von Kunststoffen ist trotzdem gesetzlich vorgeschrieben. Umwelttechniker Rainer Bunge und Nano- und Mikroplastikforscher Thilo Hofmann sprechen über mögliche Lösungsvorschläge und zukünftige Methoden der Entsorgung.

Einen weiteren Beitrag zum Thema Plastikmüll finden Sie hier.

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