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Psychische Erkrankungen: Biomarker in der Psychiatrie

Psychische Erkrankungen sind genau das: ganz normale Erkrankungen. Bei deren Entwicklung spielen Gene eine Rolle, Proteine, aber auch das Mikrobiom. Marcella Rietschel vom ZIPP gibt einen Überblick.
Marcella Rietschel über Biomarker in der Psychiatrie

Veröffentlicht am: 30.09.2019

Sprache: deutsch

Laufzeit: 0:26:20

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Psychische Erkrankungen haben einen hohen genetischen Anteil, aber auch andere Komponenten spielen eine Rolle. Verschiedene Genkombinationen verursachen unterschiedliche Symptome. Wer diese Netzwerke aus komplexen Ursachen erforschen will, braucht viele Daten und Proben. Deshalb hat das Zentrum für Innovative Psychiatrie- und Psychotherapieforschung (ZIPP) eine Biomarkerbank. Im ersten Schritt untersuchen die Forscher das Genom der Patienten und vergleichen es mit dem nicht erkrankter Menschen. Daraufhin beobachten sie, welche Genkombinationen zu welchen Symptomen führen. Auch die organischen Veränderungen, die diesen Symptomen zu Grunde liegen, sind zu berücksichtigen.

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