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DAI Heidelberg: Die Psychologie hinter Straftäterinnen

Inwiefern unterscheiden sich weibliche von männlichen Straftätern? Welche Rolle spielen dabei Stereotype? Lydia Benecke versuchte, in ihrem Buch »Psychopathinnen« diesen und anderen Fragen nachzugehen. Im Videointerview behandelt sie einige davon.
Psychische Störungen: Die Psychologie hinter Straftäterinnen

Veröffentlicht am: 19.07.2019

Sprache: deutsch

Laufzeit: 0:32:48

Frauen gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen. Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie ebenso grausam wie Männer – und häufig eiskalt geplant. Lydia Benecke analysiert Fallgeschichten von Täterinnen vor dem Hintergrund neuester Forschungsergebnisse und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen sich Rollenklischees zu Nutze machen. So kommt es, dass Mörderinnen länger unentdeckt bleiben und Serientäterinnen jahrelang ihr Unwesen treiben können. Denn Frauen sind nicht nur raffinierter. Sie sind auch gewalttätiger, als man vielleicht erwartet.

Die bekannte Kriminalpsychologin Lydia Benecke ist Autorin von »Sadisten – Tödliche Liebe« (2015) und »Auf dünnem Eis – Die Psychologie des Bösen« (2016).

Die Fragen stellte Adrian Gillmann

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