Science Slam: Die Wissenschaft hinter Selbstzweifeln
In diesem »Science Slam«-Vortrag spricht Fabian über zwei Stimmen im Kopf, die den meisten vermutlich vertraut sind: Ante und Amy. Die eine kritisch, hart und wenig empathisch. Die andere impulsiv und stets bereit für das schlimmste Szenario. Dahinter stehen zwei zentrale Bereiche des Gehirns, der anteriore cinguläre Cortex und die Amygdala.
Diese inneren Mechanismen dienen ursprünglich dem Schutz. Doch sie können überreagieren. Selbstzweifel, Angst und übermäßige Selbstkritik übernehmen das Steuer. Der Vortrag zeigt, wie das Konzept des Selbstmitgefühls aus der positiven Psychologie helfen kann, einen konstruktiveren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.
Selbstmitgefühl bedeutet dabei nicht, sich alles schönzureden. Es beschreibt eine gesunde Beziehung zu sich selbst, vergleichbar mit dem Umgang mit einem guten Freund. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Ansatz nicht nur das Wohlbefinden stärkt, sondern auch neuronale Prozesse beeinflussen kann.
Bei Science Slam stellen Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsprojekte ihrem Publikum möglichst unterhaltsam und verständlich in zehn Minuten vor. Alle Videos finden Sie auf der ScienceSlam-Übersichtsseite.
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