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Science Slam: Fünf Orgasmen pro Woche: Normal?! Warum wir Sexualforschung brauchen

Wie viel ist normal? Wie viel ist zu viel? Und wie viel ist gesund? Bis heute stellen sich solche Fragen beim Thema Sex. In diesem Science Slam geht es darum, wie viele Orgasmen eigentlich normal sind und ob Abstinenz nicht doch gesünder ist.
5 Orgasmen pro Woche: Normal?! Warum wir Sexualforschung brauchen (Mirjam Reidick – Science Slam)

Veröffentlicht am: 12.03.2026

Sprache: deutsch

Laufzeit: 00:08:55

Bei Science Slam stellen Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsprojekte ihrem Publikum möglichst unterhaltsam und verständlich in zehn Minuten vor. Alle Videos finden Sie auf der ScienceSlam-Übersichtsseite.

Ist zu viel Masturbation ungesund – oder ist das ein Mythos? Und was sagt die Sexualforschung dazu? Sexualforscherin Mirjam Reidick nimmt uns mit auf eine Reise durch alte Moralvorstellungen, moderne Mythen und aktuelle Hirnforschung.

Noch vor wenigen Jahrhunderten galt Masturbation als schwere Krankheit – »Onanismus« sollte angeblich zu Erschöpfung, Wahnsinn und neurologischen Schäden führen. Heute wirken solche Vorstellungen absurd. Und doch diskutieren wir immer noch: Wie viel Masturbation ist normal?

Wie häufig sollte man Orgasmen haben? Ist Abstinenz gesünder?

In ihrer Promotion untersucht Mirjam Reidick genau diese Fragen wissenschaftlich. Im Zentrum steht die sogenannte Orgasmushäufigkeit – in der Forschung auch »Total Sexual Outlet« (Kafka) genannt: die wöchentliche Anzahl an Orgasmen, unabhängig davon, ob sie zum Beispiel durch Masturbation oder Geschlechtsverkehr entstehen. Neben ersten Einblicken in die Daten spricht Reidick auch über die gesellschaftliche Bedeutung der Sexualforschung. Denn sexuelle Gesundheit ist kein Luxus – sie ist ein Menschenrecht.

Zwischen Hirnscanner, Spermiogramm und augenzwinkernden »Gehirnspermien«-Stickern tritt sie vor allem für Folgendes ein: Sexualaufklärung braucht weniger Meinung – und mehr Evidenz.

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