Science Slam: Gibt es die Verjüngungspille doch?
Weltweit gibt es Millionen potenzieller Wirkstoffe. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen zu finden. Statt Tests an Mäusen setzt diese Forschung auf einen schnell wachsenden Modellorganismus: Hefe.
Warum Hefe? Sowohl Hefe als auch menschliche Zellen besitzen Telomere, die Enden unserer Chromosomen. Diese verkürzen sich bei jeder Zellteilung. Werden sie zu kurz, hören Zellen auf, sich zu teilen. Das spielt eine Rolle beim Altern. Gleichzeitig nutzen Krebszellen das Enzym Telomerase, um ihre Telomere zu verlängern und sich weiter zu vermehren.
Felix zeigt, wie ein genetischer Schalter für die Telomerase in Hefe eingebaut wurde und wie ein System entwickelt wurde, das die Telomerlänge sichtbar macht. Die Hefe beginnt dabei zu leuchten.
So können potenzielle Wirkstoffe getestet werden, mit der Hoffnung, Substanzen zu finden, die Telomere gezielt verkürzen oder verlängern.
Bei Science Slam stellen Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsprojekte ihrem Publikum möglichst unterhaltsam und verständlich in zehn Minuten vor. Alle Videos finden Sie auf der ScienceSlam-Übersichtsseite.
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