Science Slam: Nanomedizin: Kleine Partikel mit großer Wirkung
Nanomedizin arbeitet mit Nanopartikeln, also Teilchen in der Größenordnung von 10⁻⁹. Solche Nanostrukturen begegnen uns bereits im Alltag, etwa in Coronatests oder beim sogenannten Lotuseffekt. In der Forschung werden sie gezielt eingesetzt, weil sich ihre Eigenschaften je nach Größe verändern können.
Im Mittelpunkt steht ein Projekt zur Entwicklung einer neuen Liquid-Biopsy-Methode. Statt einer invasiven Gewebeprobe sollen Krebszellen direkt aus dem Blut isoliert werden. Das Problem: In einer Blutprobe befinden sich nur sehr wenige Tumorzellen zwischen Milliarden anderer Zellen. Mithilfe magnetischer Eisenoxid-Nanopartikel werden diese Zellen angereichert und anschließend mit leuchtenden Quantenpunkten analysiert.
Verena führt in das Thema der Nanomedizin ein und zeigt, welches Potenzial sie für eine schonendere und präzisere Krebsdiagnostik haben kann.
Bei Science Slam stellen Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsprojekte ihrem Publikum möglichst unterhaltsam und verständlich in zehn Minuten vor. Alle Videos finden Sie auf der ScienceSlam-Übersichtsseite.
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