Science Slam: Warum verfolgen dich manche Erinnerungen ein Leben lang?
In diesem »Science Slam«-Vortrag erklärt Neurowissenschaftler Tobias , wie neue Erinnerungen im Gehirn entstehen. Er zeigt, welche Rolle der Hippocampus dabei spielt, warum Erinnerungen anschließend in den Neocortex übertragen werden und weshalb dieser Prozess als Gedächtniskonsolidierung bezeichnet wird.
Anhand anschaulicher Beispiele – vom stecken gebliebenen Fahrstuhl bis zu Helene Fischer in Dauerschleife – erklärt er, warum starke Emotionen Erinnerungen besonders dauerhaft machen. Gleichzeitig zeigt er, weshalb genau dieser Mechanismus bei traumatischen Erlebnissen problematisch werden kann und wie dadurch belastende Erinnerungen entstehen, die sich immer wieder aufdrängen.
Außerdem gibt er einen Einblick in seine aktuelle Forschung: Mit EEG und MRT untersucht sein Team, wie sich emotionale und neutrale Erinnerungen im Gehirn unterscheiden. Dafür schauen sich Versuchspersonen unter anderem neutrale Filmszenen und Ausschnitte aus Horrorfilmen an, während ihre Gehirnaktivität gemessen wird.
Bei Science Slam stellen Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsprojekte ihrem Publikum möglichst unterhaltsam und verständlich in zehn Minuten vor. Alle Videos finden Sie auf der ScienceSlam-Übersichtsseite.
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