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Science-Talk

Teleporteur von Quanten

Rainer Blatt arbeitet am Innsbrucker Institut für Quantenoptik und Quanteninformation an Quantentechnologien der nächsten Generation. Es geht um „verschränkte“ Atome, die – in einer Ionenfalle isoliert gefangen – heute nicht mehr nur der direkten Erforschung von Quantenphänomenen dienen. Sie haben bereits Anwendungen in der Wissenschaft gefunden; mit solchen QuBits im Verschränkungszustand gelingt es bereits, QuBits für die Simulation von Prozessen in der Teilchenphysik zu nutzen. Am Horizont: der universelle Quantencomputer, der dann auch Rechenaufgaben lösen wird, an denen heutige Digitalrechner noch „heiß“ laufen.
© Hyperraum.TV
Science-Talk: Rainer Blatt und die Entwicklung von Quantencomputern

Veröffentlicht am: 18.09.2016

Laufzeit: 0:13:41

Sprache: deutsch

Hyperraum TV ist ein von der Medienwissenschaftlerin und Wissenschaftshistorikerin Susanne Päch betriebener Spartensender für Wissenschaft und Technologie.

Rainer Blatt ist eine Kapazität der Quantenforschung. Heute ist er in Innsbruck sesshaft geworden, wo er an der Uni lehrt und gleichzeitig im Institut für Quantenoptik und Quanteninformation als geschäftsführender Direktor tätig ist. In mehreren Forschungsaufenthalten an der Uni Boulder hat der Jungwissenschaftler in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit Nobelpreisträgern wie John Hall und David Wineland zusammen gearbeitet und das Rüstzeug für seine eigenen Forschungen erhalten: Dort lernte er die Basistechnologien zu beherrschen, Atome quantenphysikalisch zu verschränken. 2004 gelang es ihm hier in Innsbruck, erstmals Atome in einer Ionenfalle gezielt zu manipulieren: die experimentelle Grundlage für rechnende QuBits in Quantencomputern.

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