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Xenius: Gletscherforschung: Unterwegs mit Motorsäge und Dampfkessel

Das ewige Eis schmilzt – Gletscherforscher müssen sich also beeilen, um es noch zu untersuchen. Denn das Gletschereis birgt wertvolle Daten über das Klima der Vergangenheit. »Xenius« begleitet die Innsbrucker Gletscherforscher Andrea Fischer und Martin Stocker-Waldhuber in eine Gletscherhöhle im Stubai und erfährt, wie die Glaziologen das Eis analysieren.

In früheren Jahrhunderten hätten sich die Menschen in den Alpen darüber gefreut, dass das Gletschereis schmilzt, denn die Gletscher waren eine massive Bedrohung für sie. Heute ist es anders: Gletscher sind Touristenmagneten und sorgen für den Lebensunterhalt der Alpenbewohner. Aber wie lange noch?

Im Winter 2018/19 hat es besonders viel geschneit – konnte das die Gletscherschmelze etwas verlangsamen? Das untersuchen Wissenschaftler bei der Vermessung der Gletscher im Tiroler Ötztal in Österreich.

Die »Xenius«-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen die Innsbrucker Gletscherforscher Andrea Fischer und Martin Stocker-Waldhuber. Diese führen sie in eine Gletscherhöhle im Tiroler Stubai. Im Inneren der Höhle finden sie jahrhundertealtes Eis, das wertvolle Daten aus der Vergangenheit birgt. Besonderes Interesse gilt den Daten über das Klima der Vergangenheit. Doch die Forscher müssen sich beeilen, denn ihr Forschungsobjekt schmilzt dahin. Dabei sind sie nicht zimperlich: Mit einer Motorsäge holen sie sich große Stücke aus dem Eis und analysieren sie.

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