Urknall, Weltall und das Leben: Spezielle Relativitätstheorie – Licht und die Illusion der Zeit
Warum vergeht Zeit nicht für alle gleich? Die spezielle Relativitätstheorie zeigt, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum für jeden Beobachter denselben Wert besitzt – mit erstaunlichen Folgen für Raum und Zeit. Anhand der Galilei- und Lorentz-Transformationen, des Michelson-Morley-Experiments und der Lichtuhr wird nachvollziehbar, warum bewegte Uhren langsamer gehen und bewegte Objekte kürzer erscheinen.
In dieser Folge von »Von Aristoteles zur Stringtheorie« tauchen wir tief in die spezielle Relativitätstheorie ein und bohren das erste wirklich dicke Brett der modernen Physik. Wir beginnen bei der klassischen Mechanik von Galilei und stoßen schnell auf den scheinbaren Widerspruch zu den Maxwell-Gleichungen. Warum muss die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum für jeden Beobachter gleich sein, und welche radikalen Konsequenzen hat das für unser Verständnis von Raum und Zeit? Wir leiten gemeinsam den Lorentz-Faktor her und klären, was es mit der Zeitdilatation und der Längenkontraktion auf sich hat. Josef M. Gaßner erklärt anschaulich, warum Michelson fast am Ergebnis seines eigenen Experiments verzweifelte und wie Einstein schließlich unser Weltbild revolutionierte. Begleiten Sie uns auf dieser mathematischen und philosophischen Reise zu den Fundamenten der Naturwissenschaft.
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