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Videos: Verrückte Hormone

Ein riesiger Markt an Medikamenten und Heilmitteln hat die Wechseljahre als »Mangelerkrankung« entdeckt, die therapiert werden muss. Welche Medikamente aber sind sinnvoll und notwendig? Und sind von der so genannten heißen Zeit, der Menopause, nur Frauen betroffen, oder kennen auch Männer eine Andropause? Die Dokumentation räumt mit den vielen Mythen dieser Phase des Lebens auf.
© ARTE
Verrückte Hormone - Frauen und Männer in den Wechseljahren

Veröffentlicht am: 12.05.2018

Sprache: deutsch

Der öffentlich-rechtliche Sender ARTE ist eine deutsch-französische Kooperation mit Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft.

Wissenschaftler schätzen, dass mehr als 1000 Hormone die Abläufe im menschlichen Körper entscheidend beeinflussen, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Besonders die Sexualhormone – Östrogen, Progesteron oder Testosteron – stellen im Körper einiges an. Sie steuern das Aussehen eines Menschen und beeinflussen ganz wesentlich Sexualität, Gesundheit und Lebensgefühl. Wenn sie anfangen zu schwanken oder zu schwinden, kann das Leben aus den Fugen geraten.

Was passiert in unserem Körper, wenn die Sexualhormone »verrücktspielen« und weniger werden? Lassen sie sich ersetzen, und lässt sich womöglich damit der Alterungsprozess hinauszögern? In Europa und den USA kommen die so genannten Babyboomer gerade in ihre Wechseljahre: Ein riesiger Markt und ein großes Forschungsfeld, denn etwa ein Drittel der Frauen leiden unter den Erscheinungen dieser Lebensphase, die oft als anstrengend und mit großen gesundheitlichen Einschränkungen erlebt wird. Das gilt inzwischen auch für Länder Asiens, denn die Lebensstile gleichen sich global an.

Die Dokumentation berichtet von wissenschaftlich-medizinischen Zusammenhängen und aktuellen Erkenntnissen internationaler Forschungen, zum Beispiel, dass Hormontherapien eine Möglichkeit seien, die Erscheinungen der Wechseljahre zu beheben. Die Entdeckung der Wechseljahre in Medizin und Gesellschaft ist auch ein spannendes Stück Wissenschaftsgeschichte. Und in den Fokus der aktuellen Forschung gerät zunehmend der Mann. Es stellt sich die Frage, ob es so etwas wie eine Andropause auch bei ihm gibt oder ob das ein Fall des modernen »disease mongering«, der Krankheitserfindung, ist.

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