DornauszieherDas coolste Aua der GeschichteDie Menschen der Antike schmückten ihre Gärten mit Statuen. Gerne auch mit Skulpturen von Hirtenjungen, die sich einen Dorn aus dem Fuß ziehen. Idyllischer konnte es kaum werden. von Karin Schlott
Tastaturgeschichte: Nietzsches SchreibkugelAls sein Augenlicht nachließ, investierte Friedrich Nietzsche voller Hoffnung in eine mechanische Bürohilfe. Doch die Freude über seine neue Schreibmaschine währte nur kurz.
Antiker Humor: Die Liebe der Frauen, monströs!Auch die alten Griechen lachten gern. Und sollte ein Bild lustig sein, gebrauchten die Künstler eine spezielle Darstellungsweise. Ob die heute noch Witz hat, ist fraglich.
Kunst für die Konkubine: Ein Chinakohl aus JadeKein Exponat im Palastmuseum von Taipeh ist so beliebt wie der Jadekohl. Aber die Geschichte der Skulptur ist rätselhaft. Eine Spur jedoch führt zum letzten Kaiser von China.
Archäoastronomie: Zauberhut aus der BronzezeitDie Goldhüte aus Süddeutschland und Frankreich wirken wunderlich. Und wozu man sie vor 3000 Jahren schuf, ist rätselhaft. Doch manche halten sie für einen astronomischen Kalender.
Goldgrün und prächtig: Der letzte Federschmuck der AztekenAls die Spanier das Aztekenreich eroberten, gelangte ein pompöser Federkopfputz bis nach Österreich. Heute ist er das Aushängeschild des Weltmuseums Wien.
Tonzylinder aus Babylon: Hat Kyros II. wirklich die Menschenrechte erfunden?Auf einem Tonzylinder steht, wie Kyros II. Babylon eroberte. 2500 Jahre später heißt es, der Gründer des Perserreichs habe damit die erste Menschenrechtserklärung vorgelegt.
Der Mathematische Monatskalender: Frans van Schooten ist der wahre Erfinder des KoordinatensystemsDurch seine Übersetzungen verbreitete sich das Wissen im Kontinent. So sagte Leibniz: »Van Schooten hat Descartes lesbar gemacht – und Europa das Denken mit Gleichungen gelehrt.«
Der Mathematische Monatskalender: Imre Lakatos und die Suche nach FehlernLakatos warf einen neuen Blick auf die Mathematik und prägte damit auch die Philosophie. Seine These: Das Fach entwickelt sich nicht durch Axiomatik, sondern durch Zweifel.
Der Mathematische Monatskalender: Eine Kränkung, eine Idee, eine VermutungEr zählte zu den brillantesten Mathematikern seiner Zeit, doch seine schwer verständlichen Werke blieben lange unterschätzt. Waring legte Grundlagen für die moderne Zahlentheorie.
Der Mathematische Monatskalender: Mit Statistik gegen rechte Gewalt – der Pazifist Emil Julius GumbelZur Beschreibung von Extremereignissen greifen Fachleute auf die Theorie eines Mannes zurück, der nicht nur gegen Naturgewalten, sondern auch gegen politische Unwetter kämpfte.
Der Mathematische Monatskalender: Otto Hesse, der ReisendeOtto Hesse zog mehrmals quer durch das damalige Deutschland, um Mathematik lehren zu können. Bis heute sind wichtige Größen in der Algebra nach ihm benannt.
Der Mathematische Monatskalender: Der mysteriöse Abū KāmilWo kommt er her? Wann wurde er geboren? Wie verlief sein Leben? All diese Fragen bleiben offen. Doch glücklicherweise sind einige von Abū Kāmils mathematischen Werken erhalten.
Der Mathematische Monatskalender: Norbert Wiener, ein Mathematiker, der nicht rechnen wollteIn der Schule stach er mit seinem Talent hervor. Doch Mathe mochte er nicht. Und auch als Erwachsener mussten andere ihn überzeugen, sich dem abstrakten Fach zu widmen.
Der Mathematische Monatskalender: Der genügsame Mathematiker Jacopo RiccatiIhm wurden Ämter und Lehrstühle mit viel Prestige und hoher Bezahlung angeboten. Doch Riccati zog ein ruhiges Leben mit seiner großen Familie vor.
Der Mathematische Monatskalender: Der mysteriöse Zahlenfreund Frénicle de BessyÜber sein Leben ist wenig bekannt; selbst über das Geburts- und Todesjahr gibt es nur Vermutungen. Doch seine mathematischen Hinterlassenschaften sind vielfältig.
Waren Neandertaler wirklich dumm?Der ausgestorbene Verwandte des modernen Menschen konnte Feuer machen, Werkzeuge erfinden und wahrscheinlich sogar sprechen.
Unterscheiden sich Ost- und Westdeutsche charakterlich?Die Mauer in den Köpfen bröckelt langsamer als die echte, zeigen psychologische Studien. Klischees und typische Persönlichkeitsmuster sind dabei gar nicht so weit auseinander.
Unterscheiden sich Ost- und Westdeutsche in ihrer Persönlichkeit?Ob Jammer-Ossi oder Besserwessi: Klischees über Ost- und Westdeutsche gibt es viele. Manche von ihnen haben offenbar tatsächlich einen wahren Kern.
Lexikon jüdischer PhilosophenIn rund 180 Porträts von Autoren und Texten stellt das Lexikon das Spektrum jüdischen Denkens von der Antike bis zur Gegenwart vor.
Philosophen LexikonDas Lexikon stellt Leben und Werk der Philosophen vor, die im Verlauf der europäischen Philosophiegeschichte bemerkenswerte Antworten auf die Grundfragen des menschlichen Weltverständnisses gegeben ...
Lexikon der PhilosophieDas »Metzler Lexikon Philosophie« bietet mehr als 2.200 Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der abendländischen, der indischen und der chinesischen Philosophie.