Schweizer Forscher erproben neue Methoden, um mit Fotofallen die Luchsdichte in den Alpen abzuschätzen. Demnach waren die meisten bisherigen Berechnungen zu optimistisch.
Überraschend zeigt ein lange unbeachtetes Manuskript, dass Albert Einstein 1931 über Alternativen zur Urknalltheorie nachsann. Viel früher als Steady-State-Kosmologen wie Fred Hoyle, Hermann Bondi und Thomas Gold stellte er sich ein expandierendes Universum vor, in dem unablässig neue Materie entsteht.
Um bislang unheilbare Krankheiten in den Griff zu bekommen, suchen Forscher nach so genannten Biomarkern. Das gestaltet sich bis heute meist sehr langwierig und schwierig – trotz beachtlicher methodischer Fortschritte.
Forscher verstehen die Biologie des Immunsystems sowie von Tumoren immer besser. Mit diesen Erkenntnissen erkunden sie neue Wege, um Krebs mit körpereigenen Waffen zu schlagen.
Vor mehr als einem Jahrhundert entdeckte der Arzt William Coley einen Weg, das menschliche Immunsystem für den Kampf gegen Krebs einzuspannen. Jetzt wollen Forscher an damalige Erfolge anknüpfen.
Afrika kannte vor dem Auftritt der Gattung Homo viel mehr
große Raubtiere als heute. Hielten die einstigen
Herrscher der Savanne die neue Konkurrenz nicht aus?
Autismus und ähnliche Störungen stellen bislang ein medizinisches Rätsel ohne Aussicht auf Heilung dar. Doch einige Therapien haben sich inzwischen bewährt – und weitere befinden sich in Erprobung.
Die Welt der klassischen Physik besteht aus Teilchen, die unter dem Einfluss von Kraftfeldern bestimmte Bahnen ziehen. Doch in der Quantenfeldtheorie ist nicht mehr klar, was Teilchen und Felder überhaupt sind. Die fundamentalsten
Objekte lassen sich nicht wie Alltagsdinge beschreiben, sondern als Bündel von Eigenschaften wie Form und Farbe, Masse und Ladung.
Die Trabanten von Exoplaneten eignen sich vermutlich
besser für die Entstehung von Leben als die Gasriesen,
um die viele von ihnen kreisen. Allerdings ist
die Suche nach solchen Exomonden noch viel
schwieriger als das Aufspüren ferner Planeten.
Indem frühe Forscher die von astronomischen Körpern geworfenen Schatten vermaßen, trugen sie maßgeblich zu unserem naturwissenschaftlichen Weltbild bei.
Weil bisherige Experimente keine klare Antwort auf diese Frage liefern, sollten Physiker ihre Suche nach jenen flüchtigen Elementarteilchen ausweiten, die den Löwenanteil der Masse des Universums ...
Lange konnte die Kultur der Etrusker nur anhand ihrer Nekropolen erforscht werden. Grabungen in Heiligtümern und einer Siedlung bestätigen, was Griechen und Römer schon dachten: Die Etrusker waren speziell!
Prägt die Lebensumwelt unsere Sprache oder diese unsere Umweltwahrnehmung? An der Frage scheiden sich die Geister. Die Sprachen von Jäger-und-Sammler-Gruppen könnten diesen alten Streit bald entscheiden.
Schulen und Hochschulen begeistern sich für Technologien,
die Lernenden Inhalte mundgerecht servieren und den
Lehrer entbehrlich machen. Aber ist das eine Verbesserung?
Ob Rechenmaschine, Netzwerk oder Datenwolke: Je nach aktuellem Stand der Technik beschreiben wir die Arbeitsweise des Gehirns mit unterschiedlichen Metaphern.