Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Schwächen ausbügeln oder Stärken fördern ?

    16.09.2017, Detlef Kroll
    das sollte jeder für sich selbst bestimmen dürfen. Ein selbstbestimmtes Leben macht in den meisten Fällen glücklicher, als ein fremdbestimmtes.
    Es sei denn, jemand hat besondere Schwächen im Treffen solcher Entscheidungen und freut sich, wenn ihm andere diese Entscheidungen abnehmen. Vielleicht ist sogar die Gruppe derer, die gerne fremdbestimmt leben wollen, grösser als man denkt. Wurde das eigentlich schonmal untersucht ?

    Von den berühmten Persönlichkeiten der Geschichte wissen wir mehr über deren Stärken und wenig über ihre Schwächen. Ob Einstein nun Legastheniker war oder nicht ist ziemlich uninteressant. Und wenn er es war: Hätte irgend jemand etwas davon gehabt. ihn in seiner Schreib- und Leseschwäche stärker zu unterstützen? Hätte man dann auf seinen Grabstein geschrieben: "Zuletzt hat er fast alles richtig geschrieben" ?

    Vielleicht war er auch kein ordentlicher Mensch und man hätte ihm bessere Ordnung beibringen können. Um dann auf seinen Grabstein zu schreiben:

    "Er hat immer seine Wohnung schön aufgeräumt".
  • Danke

    16.09.2017, Desigtheoretiker
    Danke, dass Sie Menschen aus anderen Disziplinen mit diesem Artikel die Ansätze und den Hochbegabungsbegriff von Sternberg nahe bringen. Mein Fachgebiet ist die Designtheorie und -didaktik und dort werde ich diesen Eintrag fruchtbar verwenden, denn viele Eigenschaften / Fähigkeiten, die Sternberg unter dem Begriff Hochbegabung sammelt sind ausschlaggebend für die Fähigkeit von Menschen zu Entwerfen, also eine wünschenswerte, konkrete, sinnlich erfassbare Vorstellung des zu Seienden zu erarbeiten.
  • Preise und Kosten

    16.09.2017, Landefeld
    Hier hat jemand etwas zu frei mit Kosten und Preisen, bzw. Deren Begriffen, jongliert. Grob gesagt ist Preis=KostenGewinn. (Steuern vernachlässigt)

    Für die Kassen sind die Beschaffung von Medikamenten natürlich ein Kostenfaktor. Die Hersteller treiben aber den Preis hoch, nicht jedoch die Kosten, diecsie niedrig halten müssen.

    Wenn man klar sagt, daß die Preise für Krebsmedikamente zu hoch sind, wird alles völlig klar.
  • erkannt!

    16.09.2017, kdm
    Das riecht verdammt danach, als wollten sie die Begriffe „Intelligenz“ und „IQ“ umdefinieren, damit die politisch gewünschten Personengruppen als die intelligentesten gelten.
    Und vorsorglich stellt man es schon mal so dar, dass einer der Leute, die zu Intelligenz und IQ irgendwas definiert hat, „Nazivergangenheit“ hat, damit also ohne weitere Begründung klar sei, dass man davon schnellstens wegmüsse.

    Bisher kam ich mir vor wie im Dilbert-Comic. Inzwischen komme ich mir mehr wie im Film Idiocracy vor. (H.D.)
  • Gegenrede

    16.09.2017, Lars Dietrich
    Guten Morgen!

    Ich komme zu dem Schluss, dass ein hoher IQ und Intelligenz schwer voneinander zu trennen sind.
    Was eine Person aus seiner Intelligenz macht, ist eine erste Frage.
    Und ob das gut oder schlecht ist, ist eine zweite Frage. Die Antwort auf die zweite Frage hängt davon ab, wen man fragt.
    Ein katholischer Priester wird andere Bewertungsmaßstäbe an ein Verhalten anlegen als Feministen, und diese wieder andere als "durchschnittliche" Leute.
    Aus einer Bewertung eines IQ sollte man subjektive Maßstäbe wie beispielsweise Kreativität heraushalten.
    Ein sehr gutes Beispiel liefert der Artikel auch eine interessante Weise ja selbst.
    Kreativität soll auch Bestandteil eines Hochbegabungsbegriffs sein.
    Ich zitiere:"Kreativität, wozu beispielsweise Flexibilität im Denken, eine maßvolle Risikobereitschaft oder Widerstandsfähigkeit beim Auftreten von Hindernissen (etwa auch, dass Leute eine tolle Idee nicht gleich willig annehmen, sondern man sie ihnen verkaufen muss)."
    Was hat Kreativität mit der "Fähigkeit" zu tun, gute Ideen nicht sofort anzunehmen, sondern darauf zu warten, dass sie einem verkauft werden??
    Für mich ist das ein Zeichen großer Blödheit.
    Und wer wertet, was kreativ ist? Da hat doch jeder seine eigene Schablone im Kopf...
    Und was soll überhaupt das Kriterium der "Nützlichkeit" bei einem Begabungsbegriff?
    Mir scheint, es mangelt hier an allgemeinem Verständnis von Begriffen.
    Was Flexibilität im Denken und analytisches Denken angeht, dies wird in IQ-Tests durchaus geprüft...

    Ich bin der Meinung, dass man die Aussage eines IQ-Tests nicht überbewerten sollte. Ein IQ-Test zeigt an, wie schnell jemand schaltet und denkt, und in welchen Bereichen. (Analytische Fähigkeiten, Sprachverständnis, räumliches Denken). Nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger!
    D.h. wenn jemand einen hohen IQ-Wert hat, ist er in der Lage schneller Schlussfolgerungen zu ziehen
    und somit schneller zu lernen.

    Soweit mein Senf dazu.
    Grüße
  • Hatten wir schon

    16.09.2017, Rainer Möller
    Baudsons Vorschlag läuft praktisch darauf hinaus:
    Wir fassen alle progressiven Studenstiftungen (wie Ebert- und Luxemburg-Stiftung) zusammen (eine weichgespülte Adenauer-Stiftung darf sich evtl. beteiligen)
    und übertragen ihnen die staatlichen Gelder, die bisher der politisch neutralen Studienstiftung des dt. Volkes vorbehalten waren (weil es ja unangemessen wäre, die Staatsorgane zur politischen Zurückhaltung oder Neutralität zu verpflichten).
    Dann dehnen wir das ins Kindesalter aus.
    Dieses System der Begabtenförderung hatten wir schon - in der DDR. Es ist immer wieder interessant, wie viele Menschen sich die Wiederherstellung der DDR herbeisehnen.
  • Wichtig ist mehr als IQ

    15.09.2017, Michael Weskamp
    EIn wichtiges Thema. Es gibt genügend durchschnittlich oder leicht überdurchschnittlich intelligente, die mit Resilienz, sozialer Kompetenz und Hartnäckigkeit erstaunliches leisten, während Höchstintelligente oft nicht auf eine grosse Lebensleistung zurückblicken können. Da ist sicher noch einiges an Erkenntnis zu gewinnen. Vielleicht lässt sich durch gezielte Begabtenförderung mehr erzielen als nur durch zufällige Familienkonstellationen und Umfeld.
  • IQ ist ein Werkzeug

    15.09.2017, Ralph FIscher
    Hochbegabte über den IQ zu finden macht durchaus weiter Sinn. Von Hochbegabten mit einem hohen IQ und einer guten Ausbildung kann man durchaus gute Arbeit in Forschung und Entwicklung erwarten.

    Mehr nicht.

    Wann hätten in der Geschichte schon Hochbegabte wirklich Erfolg gehabt ? Meistens ist es doch so, das die Entscheidungen von Geldgebern und Politikern getroffen werden. Beides Gruppen, die eher durch Abwesenheit von Hochbegabung glänzen.
  • Zweistellig?

    15.09.2017, oflalla
    Da hat mal wieder jemand eine schlechte Note im IQ Test erhalten.
    Ein hoher IQ ist absolut keine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Die reagiert auf diese Höchstleistung - im Gegensatz zu Geld, Frauen, Sport - in der Regel ausweichend, beleidigt, wütend, bösartig, gewalttätig.
  • Es geht nicht alles auf eine Kuhhaut

    15.09.2017, Markus Schnabel
    Anders als in den USA ist der IQ in Deutschland nicht geeignet, um den Bildungserfolg vorherzusagen: "Aus einer größeren Studie wissen wir, dass Kinder aus der oberen sozialen Schicht mit einem Intelligenzquotienten von unter 100 Punkten mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent eine Empfehlung für ein Gymnasium erhalten. Dagegen wird ein Kind aus der unteren sozialen Schicht mit der gleichen 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit erst mit einem IQ von über 115 Punkten aufs Gymnasium empfohlen." (Elsbeth Stern in der ZEIT) Soviel ich weiß, ist bei Kindern aus den unteren sozialen Schichten zudem der Anteil der genetischen Varianz an der Gesamtvarianz des IQ (die Erblichkeit) erst in einem späteren Alter hoch, so dass man mit dem IQ-Test auch dann erst zuverlässig ihr Potenzial, ihre Entwicklungsfähigkeit abschätzen kann - die Ungerechtigkeit ist also vermutlich noch krasser. Hierzulande muss man dem psychologischen Intelligenzbegriff keine neuen Aufgaben aufladen, die bestehenden IQ-Tests zeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Man sollte ihnen mehr Beachtung verschaffen.

  • Trennung Katzenkinder vom Muttertier

    15.09.2017, Ina Pinzel
    Ich wohne auf dem Land, die Katzenmütter finden ihren Weg zu mir; einiger ihrer Sprößlinge sind geblieben. So kann ich ein Urteil abgeben: I.d.R. werden hier, bei guter Futterlage, Katzenmütter erst wieder trächtig, wenn der Nachwuchs zwischen 3,5 - 4,5 Monate alt sind und bewiesen haben, daß sie für sich selber sorgen können. Diese Katzenkinder sind in der Tat zutraulicher, als Katzen in Familien, die deutlich früher entwöhnen mußten.
    Wahre Katzenliebhaber können warten UND abwarten, bis Tiger von sich aus kommt!
    Für alle evtl. Mahner: die, die zu mir kommen, werden ALLE kastriert, geimpft und gechipt..
  • Schwierig zu sagen,

    15.09.2017, Gottfried Heumesser
    ob Katzen fest oder flüssig sind. Bei Forschern gibt es aber welche, die überflüssig sind.
  • Trennung durch Katzenmutter

    15.09.2017, David Bruchmann
    In Gebieten wo Katzen sich frei vermehren können, ist die Katzenmutti nach 12 Wochen (oder evtl. früher) bereits wieder schwanger und verstösst Ihre Jungen dann. Für die Jungen ist das durchaus katastrophal, aber das scheint ganz normal zu sein.
  • Nur die Spitze vom Eisberg

    15.09.2017, Dr.Werner Thurner
    In einer Zivilgesellschaft wo selbst Angriffskriege in (natürlich) weit entfernten Ländern (Afghanistan, Irak, Libyen) mit hundertausenden von Toten keinen Aufschrei , ja sogar (im deutschen Bundestag) Unterstützung erfahren, sollte der fehlende Aufschrei bei der Ermordung von einfachen Bauern, Indianern, Umweltschützern etc., deren stilles Sterben, nicht wundern.

    Diejenigen welche auf die ( oft inszenierten) Auslöser dieser neokolonialen, neokonservativen "Politik" hinweisen, werden als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht und zensiert. Die (mainstream) Medien kommen ihrer ureigensten Aufgabe, skeptisch zu sein und Dinge zu hinterfragen nicht nach und machen (Nachrichten Agentur) business as usual , gefallen sich in Ignoranz, Zensur und Verschwörungstheoretiker bashing, statt den Dingen auf den Grund zu gehen.
  • "Eine Brücke in die Zukunft"

    14.09.2017, Dr.Werner Thurner
    Wie aus dem Beitrag hervorgeht ist es offensichtlich der neue Präsident Temer und seine Ausführer, die für die Schwächung der Rechte der Indianer und ihrer Schutzgebiete verantwortlich sind.
    Und Temer kam so an die Macht:

    wiki. "Für die Präsidentschaftswahlen 2010 wurde Temer als Kandidat für die Vizepräsidentschaft unter Dilma Rousseff von der Partido dos Trabalhadores (PT) nominiert. Dafür trat seine Partei erstmals offiziell einem Wahlbündnis der PT zur Präsidentschaftswahl bei. Nachdem Rousseff die Stichwahl am 31. Oktober 2010 gewann, trat Temer sein Amt als Vizepräsident am 1. Januar 2011 an.

    Im Herbst 2015 legte Temer einen wirtschaftspolitischen Entwurf mit dem Titel „Eine Brücke in die Zukunft“ vor. Darin ging er mit Rousseffs linker Arbeiterpartei hart ins Gericht. Er warf dem Koalitionspartner „Exzesse“ und „Verschwendung“ vor. Seine Vorschläge unter anderem: rigide Sparpolitik, Steuererleichterungen für Reiche, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, Einführung einer Schuldenbremse, Überarbeitung der Sozialprogramme, Anhebung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre.[2] Ende März dann 2016 ließ seine Partei die Regierungskoalition platzen, damit konnte Rousseff so gut wie keine eigenen Gesetze mehr durch den Kongress bringen und ihr fehlte die Unterstützung bei einem laufenden Amtsenthebungsverfahren. Der Schritt der PMDB wurde von einigen als eine Art „Staatsstreich“ angesehen, da Temer im Falle einer Amtsenthebung Rousseff beerben würde.[3]