Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Kampf gegen Enterococcus faecalis

    19.12.2005, Name
    Ich habe schon 6 Monate Probleme mit Enterococcus faecalis. Obwohl ich Antibiotika genommen habe, sind diese Bakterien immer da./10*4/Bitte helfen Sie mir, um richtige Informationen zu bekommen. Mich Interessiert, wie man gegen diese Bakterien kämpft, ohne Antibiotikum. Also gibt es andere Losung? Alternativen?! Ich bedanke mich im Voraus.
  • Titel

    18.12.2005, Michael Schreiter
    Richard Zinken: "Ich finde Wikipedia gut, aber deutlich verbesserungswürdig."

    Wikipedia wird ständig verbessert, aber nicht von Besserwissern.
  • Heyhey Wiki

    17.12.2005, Snorre
    Na, Ideen frei zugänglichen Wissens in Ehren...doch mag ich mich einer gewissen Skepsis der inhaltlichen Substanz gegenüber nicht erwehren. Ganz zu schweigen von der sprachlichen Bastelbogenromantik, die durch mehrmaliges Hin-und-zurück-Uebersetzen und hernach unmotiviertes Abschreiben zwangsläufig entstehen muss.Fazit: Ganz amüsant, aber nicht wirklich brauchbar.
  • Anonymität ist nötig

    17.12.2005, R.R.
    Ich finde die Anonymität in der heutigen Weltlage einen wichtigen Bestandteil von Wikipedia. Sonst wäre man etwas naiv.

    R. R.
  • BOINC ist nichts neues

    17.12.2005, Paethon
    Das Programm BOINC gibt es jetzt aber schon ne ganze Zeit lang. Dass jetzt auch Seti@Home ganz daraum umsteigt ist zwar ganz nett, aber so wie der Artikel geschrieben ist vermittelt das den Eindruck als wäre BOINC etwas völlig neues. In Wirklichkeit laufen schon ein Haufen Programme seit über einem Jahr auf diesem System.
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Paethon,



    Sie haben ganz Recht, BOINC gibt es schon eine ganze Weile. Anlass für die Meldung war das "offizielle Ende" der Seti@home-Plattform und der endgültige Umzug zu BOINC. Das hätte ich im Text noch erwähnen sollen, tut mir Leid.



    Herzlichen Dank für Ihre Anmerkung und mit besten Grüßen,



    Antje Findeklee, Redaktion spektrumdirekt
  • Wikipedia ist zuverlässig

    17.12.2005, Wolf Lotter
    Lieber Herr Kollege,

    Spektrum der Wissenschaft galt mir über viele Jahre als wichtiger, vor allem seriöser Leitfaden. Nach Ihrem Kommentar erkenne ich, dass sich die Zeiten bei Ihnen wohl geändert haben. Seit einigen Wochen führen alte, etablierte Lexikaverlage eine bemerkenswert plumpe und dreiste Denuntiationskampagne gegen die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Ein einziger Fall offensichtlich gewordenen Missbrauchs - mit einer offenen und fairen Diskussion dazu - ist Ihnen Anlass genug, um diese wichtige Quelle für Publizisten und Autoren, und, wie ich weiss, auch zahlreiche Wissenschaftler, zu diskreditieren. Gut: Wikipedia wird eher keine Anzeigen in Ihren Blättern schalten, die Lexikaverlage tun dies regelmässig, wie jeder Leser Ihrer Publikationen leicht nachvollziehen kann. Sie finden dies jetzt vielleicht unfair. Denn schliesslich lebt auch Ihr Verlag von Werbeeinnahmen. Andererseits: Die Mitarbeiter von Wikipedia als mehr oder weniger ungute Taugenichts hinzustellen, als "Zeitreiche", wie Sie dümmlicherweise schreiben, ist schlichter Rufmord. Zur Qualität aller, die Sie hier offensichtlich schützen wollen, dies: Es mag sein, das Oberstudienräte über die nötige Musse verfügen, sich mit unaktuellen und vor allem auch schlampig recherchierten Materialien in diversen Enzyklopädien (Nicht die EB) auseinanderzusetzen. Ich und viele andere können es sich nicht leisten, mieses Material zu überhöhten Preisen mit völlig unaktuellen Einträgen für unsere Arbeit zu nutzen. Was Ihre Sprachbilder angeht, empfehle ich im Übrigen Klemperers LTI. Auch hierzu bietet die deutschsprachige Wikipedia einen ausgezeichneten Eintrag. Schaden würde der auch einem offensichtlich allzu karriereorientierten jungen Chefredakteur nicht.

    Mit bestem Gruss
    Wolf Lotter

    brand eins
    Entwicklung/Schwerpunkte
    Berlin



    Antwort der Redaktion:
    Lieber Herr Lotter,



    die Zuverlässigkeit von Wikipedia habe ich doch gar nicht in Frage gestellt.



    Aber so, wie es journalistischer Usus ist etwa beim Thema Datenschutz immer die Extreme herauszuarbeiten (was kann theoretisch passieren, nicht was ist der Normalfall), so wollte ich herausarbeiten, dass es meiner Ansicht nach nicht sein kann, dass bei Wikipedia ein publizistisch rechtsfreier Raum entsteht: Wenn Sie als Opfer etwas bei uns finden, dass Ihre Persönlichkeits- oder Urheberrechte verletzt, sagen Sie uns einfach Bescheid, wir sehen zu, dass es entfernt wird - mehr nicht.



    Zugegeben, die Polemik ist nicht "Spektrum der Wissenschaft"-like. Denken Sie sich einfach, dass ich "nur" Chefredakteur von spektrumdirekt, der Online-Zeitung, bin. Jung bin ich übrigens nicht mehr (danke für das Kompliment) und wäre ich karriereorientiert, hätte ich mir einen Kommentar, der wahrscheinlich die Mehrheit unserer Leser verärgert, wohl verkniffen.



    Zuletzt aber zum Geld: Ich finde es gut, wenn jemand die Zeit findet, sein Wissen frei zur Verfügung zu stellen. Wikipedia aber als kostenlos darzustellen, trifft natürlich auch nicht zu. Nur wenige Wochen ist es her, dass Wikipedia um Spenden bat, damit der Rechnerbetrieb bezahlt werden kann. Ich vermute mal, dass Sie oder ähnlich engagierte Menschen wie Sie, gespendet haben. Dass Sie also nicht nur Zeit, sondern auch Geld investieren, damit Menschen wie ich sich schlauer machen können. Hut ab.



    So sehr ich die verärgerten Zuschriften bedaure (ich bin ein eher harmoniebedürftiger Typ), so sehr freue ich mich über den Austausch der Positionen.



    Mit kollegialen Grüßen nach Berlin



    Richard Zinken
  • Wenn man keine Ahnung hat ...

    17.12.2005, Achim Raschka
    Lieber Herr Zinken,

    ich bin doch etwas irritiert über diesen Text, zeigt er doch sehr deutlich, dass Sie nicht die geringste Ahnung von der Wikipedia haben - und sich diese vor ihrer Veröffentlichung auch nicht sonderlich tief angeschaut haben. Der Artikel trieft von Polemik, bringt aber keine konkreten Punkte, an denen die einzelnen Kritikpunkte greifen sollen. Vom Chefredakteur einer der Internetseiten, die ich persönlich selbst sehr gern lese (besser wohl zukünftig gelesen habe), hätte ich einen deutlich besseren Text, gerne auch kritisch, erwartet.

    Er behauptet, dass wir (ich zähle mich zu den Leuten mit sehr hohem Zeitaufwand für die Wikipedia) diktatorisch unsere Artikel bewachen - wo sind die Beweise, dass wir dies tatsächlich tun. Es gibt eien Reihe von Leuten, mehrere hundert, die versuchen, aus den Artikeln den gröbsten Quatsch rauszuhalten und natürlich überwache ich Artikel wie etwa den von mir verfassten über die Krokodile, in dembereits mehrfach der Stammesgeschichteanteil durch Schöpfungsmythen ersetzt wurde. Das halten sie für falsch? Andere machen das in "ihren" Bereichen natürlich ähnlich, immer im Hinblick auf das Ziel, eine gute Enzyklopädie entstehen zu lassen, die inhaltlich korrekt ist. In der Wikipedia wurde nie behauptet, dass es eine Demokratie gibt - im Gegenteil herrscht hier die Qualität über die Abstimmung.

    Und zur Anonymität - klar, die ist möglich. Sollte es jedoch vorkommen, dass ich einen beleidigenden Text über ihre Person schreibe, so bin ich, wie viele andere auch, direkt greifbar. Ausserdem gibt es etliche Seiten, auf denen man sich innerhalb des Projektes Gehör und Hilfe bei der Korrektur der Angaben verschaffen kann.

    Schade für die vertane Zeit hier, Achim Raschka (Administrator und Autor im Projekt Wikipedia - angemeldet unter Realnamen)
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Herr Raschka,



    vielen Dank für Ihre Zuschrift.



    Nichts von dem, was Sie machen, halte ich für falsch. Mein - zugegeben polemischer - Kommentar wendet sich weder gegen Menschen wie Sie, noch gegen Wikipedia im Normalzustand.


    Ich habe lediglich überspitzt auf ein Kernproblem hingewiesen, dass in Teilen in den USA ja auch schon angegangen wird: Die Mißbrauchsmöglichkeit, die Möglichkeit Persönlichkeits- und Urheberrechte zu verletzten, ohne dass dafür eine persönliche Haftung übernommen wird bzw. ohne dass überhaupt jemand identifiziert werden kann.



    Ich habe noch nicht einmal etwas gegen Anonymität. Sie könnten auch bei uns Ihren Leserbrief oder Foreneintrag anonym veröffentlichen. Dann aber übernehme automatisch ich die Verantwortung. Ich finde das fairer, als wenn ich mir "innerhalb des Projektes Gehör und Hilfe bei der Korrektur der Angaben verschaffen" muss.



    Sie kündigen uns die Leserschaft auf - das ist bedauerlich.
    Nun, ich werde weiter zu Ihren Lesern bei Wikipedia gehören und mich freuen, dort in und wieder auf Ihren Namen zu stoßen - spätestens bei meinem nächsten Artikel über Krokodile.



    Es grüßt Sie herzlich,



    Richard Zinken
  • Titel

    17.12.2005, Walter Krafft
    Als langjähriger Leser von Spektrumdirekt möchte ich Sie bitten, von nun an Ihren Kommentar in der Ankündigungs-Email zu spectrumdirekt-Artikeln nicht als Einleitung der Tageauswahl voranzustellen, sondern erst am Schluss anzuhängen.
    Das erspart mir zu den Artikeln erst zu scrollen und über Ihre persönlichen Problemen mit der Wikipedia den Kopf zu schütteln.
  • Befürchtung

    16.12.2005, Name
    Ich fürchte was sie als "weiter so" bezeichnen ist der Anfang vom Ende des freien Zuganges im Wiki. Ich verstehe schon das sie gegen anonyme Artikel polemisieren sie vertreten ja auch die "bezahlkultur" da darf es einfach nicht vorkommen das jemand anonym und vollkommen alturistisch sein wissen kostenlos bereitstellt. Würde mir mehr und nicht weniger sollcher Menschen wünschen die die nicht in erster Linie danch fragen was birngt mir das finaziell sondern ihre Talente und Wissen einfach bereitstellen und dies auch noch anonym wo sie sicher keinen Mehrwert abschöpfen können.

    lg

    Weiss
  • Antwort des Chefredakteurs

    16.12.2005, Richard Zinken
    Lieber Herr Ganslmeier,
    lieber Herr Essaie,

    Wikipedia ist ein gutes, ein spannendes Projekt. Auf diese Weise vielen Menschen viel Wissen frei zugänglich zu machen, ist hervorragend und wichtig.
    Insofern haben wir in der Umfrage auch gar nicht erst danach gefragt, ob Sie – die Leser – Wikipedia gut finden: Wir gehen einfach davon aus. Wir selbst finden es ja auch weitestgehend sehr gut.

    Bei aller Begeisterung aber darf der kritische Blick auf meiner Ansicht nach problematische Aspekte, die im System bestehen, nicht vergessen werden. Und diese Probleme beruhen aus meiner Sicht im Wesentlichen auf der Anonymität und fehlenden persönlichen Verantwortlichkeit.

    Kurz: Ich finde Wikipedia gut, aber deutlich verbesserungswürdig. In diesem Sinne bitte ich auch den Schluss meines Kommentares zu verstehen:
    Weiter so!


    Mit besten Grüßen

    Richard Zinken
    Chefredakteur spektrumdirekt
  • Plump und absurd

    16.12.2005, Jean Essaie
    Ich fasse zusammen:
    Wikipedia als Diktatur weniger "Zeit-Reicher" (das Ganze natürlich ohne Beleg durch irgendwelches Zahlenmaterial), deren Verhalten dem Vorstand eines Kleintierzüchtervereins entspricht.


    Es leuchtet schon ein, lieber Herr Zinken, welche Klientel Ihr Kommentar bedient. Aber muss es denn gleich so plump und absurd sein ?


  • Zu einseitig

    16.12.2005, Günter Ganslmeier
    Sehr geehrter Herr Zinken,

    ich kann Ihre Meinung zu dem Artikel Wikimania nicht teilen. Selbst wenn die Informationen in Wiki nur von wenigen verfasst werden, ist es erstmals eine Möglichkeit, Wissen unentgeltlich zu erlangen. Die Menschheit hat meiner Meinung nach ihren Fortschritt nicht dem Verkauf von Wissen, sondern dem Teilen von Wissen zu verdanken. Freier Zugang zu Wissen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um weltweit eine Gleichberechtigung zu erreichen.

    Als besonders störend finde ich jedoch Ihre Art von Umfrage. Sie basiert nicht darauf, ob der Leser für oder gegen Wikipedia spricht, sondern nur, ob die von Ihnen definierte "Diktatur" in Wikipedia untermauert wird. Fragen Sie doch einfach Ihre Leser, ob sie das Projekt schlecht/gut finden oder ob sie sich vorstellen können, an dem Projekt mitzuarbeiten oder eher Ängste davor haben.

    Für eine wissenschaftliche Redaktion scheint mir zum einen Ihre Darstellung und auch die Umfrage viel zu einseitig. Und zum anderen meint man zu spüren, dass Sie Angst haben, zahlungskräftige Spektrum-Leser zu verlieren.

    Ich hingegen bezahle gerne dafür, dass mir jemand aktuelle Nachrichten sortiert, dazu Meinungen abgibt und das Ganze noch gut verständlich verpackt (was übrigens auch nicht demokratisch ist). Das ist der Grund, warum ich Abonnent bin. Aber trotz allem gibt es immer wieder Interessantes nachzuschlagen - nicht beruflich, sondern nur aus Interesse. Und ich würde mir im Traum nicht ausdenken, mir ein Lexikon zu kaufen, weil ich gerade eine Libelle an meinem Gartenteich gesehen habe und mehr über ihre Art wissen möchte. Da schau ich doch lieber mal kurz im Wiki nach.


    Mit freundlichen Grüßen

    Günter Ganslmeier
  • Tochtergeschwüre

    10.12.2005, Name
    Bitte ersetzen Sie das Wort "Tochtergeschwüre" durch "Tochtergeschwülste.
    In der Medizin ist mit "Geschwür" (= "Ulcus") immer ein Substanzdefekt gemeint. Da manche Tumoren des Gastrointestinaltraktes auch ulcerieren, hat sich für sie eingebürgert, um Patienten nicht zu sehr zu beunruhigen, von "Geschwür" zu reden, als sei dies ein "harmloses" (Magen-) Geschwür. Abgesehen von diesem an sich schon bedenlichen Verhalten, den Patienten nicht die volle Wahrheit zu sagen, sollte aber ein Wissenschaftsjournal die korrekten Ausdrücke verwenden.

    Dr. med. Helmut Hudler
  • Bleizucker

    09.12.2005, Helmut Hudler
    Meines Wissens war die Ursache von Beethovens Bleivergiftung weder das Wiener Wasser noch das Trinken aus Bleigefäßen (beides hätte damals hunderttausende Menschen betreffen müssen), sondern seine Vorliebe für billigen Wein, der häufig mit Bleiazetat gesüßt war. Dass Beethoven gerne Wein trank, ist unbestritten. Was allerdings seine Todesursache, die Leberzirrhose, betrifft, so ergibt nun das Blei einen neuen Aspekt in der Ursache dieser Erkrankung. Sicher hat der Alkohol eine Rolle gespielt, die in Beethovens Obduktionsprotokoll angeführte Beschreibung der Farbe der Leber (äußerlich grauschwarz) gibt aber durchaus den Hinweis auf diese zusätzliche Genese. Ansonsten sind insbesondere Nervenleiden mit der Folge der Schwerhörigkeit durch Schädigung des Hörnerven, sowie insbesondere auch die Darmprobleme ein wichtiger, plausibler Hinweis auf das Blei als ganz wichtigen Faktor in Beethovens Krankheitsprozess. Dank moderner Nachweismethoden konnte das Blei bereits vor einigen Jahren in sehr hoher Konzentration in Beethovens Haaren gefunden werden, dass dies nun auch im Schädel gelang, rundet dieses Bild nun perfekt ab.
  • Nicht "entziffert" - nur buchstabiert!

    08.12.2005, H. Schiller / Hannover
    Auch in diesem Artikel wieder - wie in vielen anderen zum Thema Genanalyse - wird davon gesprochen, ein genetischer Code sei "entziffert" worden. "Entziffern" eines Codes meint aber gemeinhin, dass man die BEDEUTUNG der Codezeichen erschlossen hat.

    Dies von genetischen Codes so global zu behaupten, grenzt schon an (wissenschaftliche oder journalistische?) Hochstapelei!

    Was die Forschungsergebnisse allenfalls erreicht haben, ist, das Genom in seiner Aufeinanderfolge von Symbolen vollständig zu DOKUMENTIEREN. Wenn man bei dem Bild des Codes bleiben will, hat man den codierten Text also höchstens "buchstabiert". Der Artikel beschreibt ja im weiteren sehr plastisch, wie bruchstückhaft noch die Ansätze sind, auch die BEDEUTUNG dieser Symbolfolgen zu erschließen.
    Antwort der Redaktion:


    Sehr geehrter Herr Schiller,



    grundsätzlich haben Sie natürlich Recht: Wer die Abfolge der einzelnen DNA-Bausteine kennt, weiß noch nichts über deren Funktion.



    Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch ist jedoch mit "entziffern" genau das gemeint - nämlich herauszufinden, welche Buchstaben (oder Ziffern) aufeinander folgen. Falsch wäre es (wie häufig zu lesen ist), der genetische Kode sei "entschlüsselt". Dann damit wäre auch die Bedeutung bekannt.



    Mit freundlichen Grüßen



    Andreas Jahn

    Redaktion spektrumdirekt
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